
Vor fünf Jahren begann die CAQ AG Factory Systems ein ehrgeiziges Projekt in Angriff zu nehmen: die flächendeckende Vernetzung der in sämtlichen Modulen auftretenden Daten zu ermöglichen und diese in einer einfachen Benutzeroberfläche zu bündeln. Diese Oberfläche sollte interaktiv steuerbar und nach einzelnen Entitäten, wie etwa Artikel, Prozess oder Kunde, filterbar sein. Aus diesem Projekt wurdeQDrive.Net® geboren: die Schaltzentrale für alle Ihre qualitätsrelevanten Daten.
In QDrive.Net® können Sie Personen, Kunden, Lieferanten, Artikel, Maschinen oder Prozesse gezielt auswählen und erhalten in Echtzeit eine Rückmeldung über die zu der jeweiligen Entität bestehenden Daten. Hierzu werden die betroffenen Module farblich hervorgehoben. Wenn Sie nun eines der entsprechend hervorgehobenen Module (z. B. CAQ-Compact.Net® oder REM.Net®) auswählen, zeigt Ihnen QDrive.Net® präzise die jeweiligen Daten in einem separaten Fenster an. Diese können Sie jetzt direkt bearbeiten, drucken oder weiterleiten. Selbstverständlich können Sie über QDrive.Net® auch die einzelnen CAQ.Net® Module bequem starten. Nach einmaliger Anmeldung an QDrive.Net® müssen Sie sich auch nicht für die jeweiligen Module separat einloggen.
Des Weiteren zeigt Ihnen QDrive.Net® auch sämtliche überfällige Maßnahmen innerhalb Ihrer CAQ.Net®-Software an. Ob nun überfällige Erstmusterprüfungen in EMP/PPAP.Net® oder Dokumente in QBD.Net®, Prüfmittelvorgänge in PMM.Net® oder Schulungen in Qualify.Net®: QDrive.Net® zeigt direkt neben dem entsprechenden Modul die Anzahl der überfälligen Maßnahmen. Mit einem Mausklick können Sie sich diese nun in einer übersichtlichen Liste anzeigen lassen. Diese können Sie selbstverständlich direkt an dieser Stelle bearbeiten, drucken oder per E-Mail weiterleiten.
Egal in welchem Geschäftsfeld Sie tätig sind, QDive.Net® gibt Ihnen die Übersicht und die Kontrolle, die notwendig ist, um flächendeckendes Qualitätsmanagement auf höchstem Niveau zu betreiben.
Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ), die European Organization for Quality (EOQ) und die Forschungsgemeinschaft Qualität e.V. (FQS) kombinieren in diesem Jahr ihre Fachtagung, ihren Jahreskongress und ihre Forschungstagung miteinander. Das hat es in der deutschen Qualitätsszene noch nicht gegeben. Das abwechslungsreiche Konferenzprogramm an den zwei ereignisreichen Tagen des 14. und 15. Junis 2012 in Frankfurt am Main und Wiesbaden lässt auf einen bisher nicht erlebten Qualitätsgipfel schließen. Denn neben Vorträgen und einem Workshop – darin geht es um eine Unternehmenssimulation zur Verbesserung der Profitabilität – neben einer Präsentation von Forschungsprojekten und Erfahrungsaustausch mit Networking stehen herausragende nationale und internationale Referenten im Fokus.
Inhaltlich geht es um lebendige Managementsysteme, um Potenziale und Grenzen von QM-Normen sowie um Qualität als globale Herausforderung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Qualitätsmanager als Organisationsentwickler und motiviertem beziehungsweise motivierendem QM. Darüber hinaus wird Qualitätsmanagement unter den Aspekten von Wertschöpfung, Sicherheit und Excellence beleuchtet und um Bereiche wie Energiemanagement, Nachhaltigkeit und Compliance angereichert. Der Abschlussvortrag im Plenum setzt sich dann mit einem Ausblick auf die Zukunft von Qualität auseinander. Spannend verspricht der zweite Tag zu beginnen, denn der wird mit einem Weltrekord in den Schweizer Alpen eröffnet.
Den Teilnehmern bietet sich somit eine Betrachtung verschiedener Facetten von Qualität und Qualitätsmanagement, so dass der Veranstalter, die Deutsche Gesellschaft für Qualität, mit einem „Made in Quality. Made for success“ ein angemessenes Motto getroffen hat. Lebensqualität live erleben, verspricht das Rahmenprogramm mit einer Besichtigungstour am 14. Juni in den Grüngürtel Frankfurts, der aus einem ehemaligen US-Militärgelände entstanden ist. Interessant für Begleitpersonen ist am Vormittag eine Stadtrundfahrt durch Frankfurt. Am Freitag bietet das Rahmenprogramm die Besichtigung der deutschen Börse, den Rundgang „Frankfurt historisch“ und einen Rundgang „Auf Goethes Spuren“.
Ein besonderes Highlight der Tagung wird die Verleihung des Walter-Masing-Preises am Vorabend sein. Der seit 1986 von der DGQ vergebene und nach ihrem verstorbenen Ehrenvorsitzenden benannte Preis ist die einzige Auszeichnung für personenbezogene Spitzenleistungen im deutschen Qualitätsmanagement. Anschließend zeichnet die EOQ mit dem Quality Leader eine Persönlichkeit auf internationaler Ebene aus, die eine Organisation mit Change Management innerhalb des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses nachweislich zu neuen Erfolgen geführt hat. Beide Preisverleihungen finden im Rahmen des Galaabends am 14. Juni statt. Dass der Qualitätsgipfel 2012 in dieser Form zustande kommt, ist letztlich auch einem Jubiläum zu verdanken: Denn in diesem Jahr begeht die DGQ ihren 60. Geburtstag.Das Programm mit den Anmeldeunterlagen und allen Informationen finden Interessenten unter www.quality2012.de und www.dgq.de.
Vor dem Hintergrund steigender Energiekosten steht das Thema Energieeffizienz vor allem in stromintensiven Industrien weit oben auf der Agenda. Nachhaltiges Wirtschaften auf der Grundlage zertifizierter Managementsysteme führt in Unternehmen zu besseren Umweltbilanzen, aber auch zu spürbaren betriebswirtschaftlichen Vorteilen, etwa durch Kostensenkung, Liquiditätssteigerung oder Stabilisierung von Marktanteilen.
Ziel des aktuellen DGQ-DIN-DQS-Forums „Energiemanagement nach ISO 50001“ war es nach Worten von DGQ-Moderatorin Claudia Nauta, den 100 Teilnehmern Anregungen zu geben, um ihre energetische Unternehmenssituation zu verbessern, die gesetzlichen Anforderungen zu beachten und damit ihre Energiekosten zu reduzieren.
Der neue Gelbband lässt sich ab sofort bis zum 15.08.2012 (Feedbackphase) beim VDA-QMC herunterladen: http://www.vda-qmc.de/publikationen/gelbdrucke/
Hier schon mal die wichtigsten Änderungen in Kurzform:
Insgesamt verweist die Neufassung in vielen Bereichen verstärkt auf andere Handbücher. So wird bezüglich der Einordnung in die Prozess- und Produktentwicklung auf den Band Reifegradabsicherung für Neuteile oder bezüglich der Fähigkeitsuntersuchung auf VDA Band 4 verwiesen.
Die Auslöser eines PPF-Verfahrens sind neben den Neuteilen nun in einer Auslösematrix detailliert beschrieben.
Die Vorlagestufen wurden um eine, der Stufe 0, erweitert. Diese stellt nun die in der Praxis oftmals schon angewandte Deckblattbemusterung dar. Die potentiell einzureichenden Unterlagen / Muster sind von bisher 12 auf nun 22 angestiegen. Hierbei gab es folgende Änderungen:
• FMEA nun geteilt in FMEA Produkt (4) und FMEA Prozess (9)
• Software-Prüfbericht, Prozesskonformität
• Prozessfähigkeitsuntersuchung (12) - war früher bei Prüfergebnissen beinhaltet
• Nachweis Absicherung besonderer Merkmale (13) - war früher bei Prüfergebnissen beinhaltet
• Werkzeugübersicht
• Nachweis für Erreichung der vereinbarten Kapazität
• Schriftliche Selbstbewertung der Kriterien gemäß Matrix Beurteilung Serienreife für Produkt und Prozess
• Teilelebenslauf
• Eignungsnachweis der eingesetzten Transportmittel inkl. Lagerung - war früher bei Prüfergebnissen beinhaltet
• Übersicht der Einzelteile der Lieferkette mit Entscheid PPF
• Freigabe von Beschichtungssystemen gemäß Kundenforderungen
Bei den Fähigkeiten wurde der Vorläufige Prozessfähigkeitsindex (Ppk >= 1,67) durch die den Prozessleistungsindex (Langzeituntersuchung instabiler Prozess) Ppk >= 1,33 ersetzt.
Neu hinzugekommen ist auch die Beschreibung der Prozessvalidierung, welche ein Nachweis der Prozessleistung und der Qualitätsfähigkeit des kompletten Fertigungsprozesses unter Serienbedingungen darstellt.
In Bezug auf den Freigabestatus wurde die Nomenklatur der sonst üblichen Sprachweise angepasst; so wurde aus „frei“, „frei mit Auflage“ und „abgelehnt“ nun „i.O.“, „Bedingt i.O.“ und „n.i.O.“
Ein weiteres neues Kapitel wurde der Behandlung von Sonderabläufen wie z.B. Gestufte Bemusterung, Variantenbemusterung und der Kleinserien geschenkt.
Geschäftsführer Dr. Wolfgang Kaerkes nimmt offizielle Ehrentafel des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ entgegen
Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) zählt zu den 29 hessischen Preisträgern im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Bei einem Empfang in der Staatskanzlei in Wiesbaden beglückwünschte Staatsminister Axel Wintermeyer, Chef der Hessischen Staatskanzlei, die Vertreter der hessischen „Ausgewählten Orte“ und überreichte ihnen die offizielle Ehrentafel des Wettbewerbs. Er bezeichnete sie als „Beispiele für die ausgeprägte Innovationskultur unseres Landes und Spiegelbild bedeutender Zukunftstrends“.
Die DGQ, die in diesem Jahr sechzig wird, ist für ihre Initiative „Qualitätsleitbild für Deutschland“ ausgezeichnet worden. Darin werden führende Köpfe aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft nach ihren Visionen für die Zukunft von Qualität Made in Germany gefragt. Angesichts zunehmend globaler Wertschöpfungsketten und multinationaler Unternehmensstrukturen stellt die Initiative die Frage, ob das Label „Made in Germany“ auch in 20 Jahren noch entscheidendes Differenzierungsmerkmal und Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft am Weltmarkt sein kann. Die Essenz der Befragung wird zu Leitthesen verdichtet und am 14. Juni 2012 auf dem DGQ-Kongress als Grundlage für einen öffentlichen Diskurs vorgestellt. Dort findet auch die Preisverleihung als „Ausgewählter Ort 2012“ statt.
Weitere Infos unter: http://www.dgq.de/wui/wui-aktuelles_11287.htm?utm_source=Simple%2BQuality&utm_medium=Social%2BMedia&utm_campaign=Land%2Bder%2BIdeen