
Die Antragsfristen für besondere Ausgleichsregelungen nach §§ 40 ff. EEG laufen ab. Einige energieintensive Betriebe sind damit in der Pflicht, ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 oder EMAS nachzuweisen. Wie es gelingt, ein Energiemanagementsystem effizient aufzubauen, zeigt eine neue Lehrgangsreihe der DGQ. Ab Oktober bietet das Weiterbildungsformat die Gelegenheit, sich zum Energiemanagementbeauftragten zu qualifizieren.
„Anerkannte Standards anzuwenden, lohnt sich nicht nur, um die EEG-Umlage für das Unternehmen zu begrenzen“, weiß Claudia Nauta, Produktmanagerin für die Themen Umwelt, Energie und Arbeitssicherheit bei der DGQ Weiterbildung. Handlungsbedarf bestehe auch dann, wenn Energieverbräuche und -verluste nicht ausreichend erhoben und gesteuert werden. Denn Energiemanagementsysteme helfen, Kosten zu senken und den Klimaschutz zu fördern.
Zugeschnitten ist die neue Lehrgangsreihe auf Fach- und Führungskräfte, die ein Energiemanagementsystem einführen, auditieren und weiterentwickeln wollen. Ihnen vermittelt die Weiterbildung stufenweise das Rüstzeug, um die anspruchsvollen Aufgaben im Bereich Energiemanagement erfolgreich zu bewältigen. So sind zukünftige DGQ-Energiemanagementbeauftragte in der Lage, die Anforderungen des Energiemanagementsystems auf das eigene Unternehmen anzuwenden und geeignete Methoden zur Verbesserung der Energieeffizienz in den betrieblichen Abläufen auszuwählen.
Ende Oktober startet die erste Veranstaltung der neuen Energiemanagement-Reihe in Bochum. Interessenten erhalten weitere Informationen unter http://bit.ly/MCP868 oder direkt bei Claudia Nauta (T 069-954 24-209, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ).
Kleine und mittlere Betriebe scheitern allzu oft bei dem Versuch, Wissen zu strukturieren und weiterzugeben; vor allem das Wissen der einzelnen Mitarbeiter zusammenzubringen, gestaltet sich in der Unternehmenspraxis oft als schwierig. Ineffiziente Arbeitsabläufe, Doppelarbeiten oder Mitarbeiter, die den Betrieb verlassen und wichtiges Erfahrungswissen mitnehmen – das sind nur einige der vielen Problemfelder, denen sich kleine und mittlere Unternehmen in der Unternehmenspraxis entgegenstellen müssen.
Management und Führungskräfte beschäftigen sich leider immer noch zu wenig mit der Substanz und den Abläufen von Wissensgenerierung und –speicherung und der Bedeutung von individuellem und organisationalem Wissen im Unternehmen. Doch es gibt auch für Unternehmen erfolgreiche Vorbilder, wie im Folgenden anhand der Realisierung eines prozessorientierten Wissensmanagements am Beispiel einer webbasierten FMEA aufgezeigt wird.
TQM entwickelte eine webbasierte FMEA, um die Produktivität der Wissensarbeiter in einer Balance aus Spezialistentum und Verständnis des komplexen Ganzen zu steigern. Den Anstoß für die Entwicklung des Tools gab, dass derzeitige FMEA-Projekte aus Sicht des Seminaranbieters nicht effizient genug sind: Arbeitsschritte, z.B. das Festlegen von Fehlerursachen und –folgen, werden häufig "neu erfunden" oder die Erfahrungen anderer bei der Erstellung von FMEAs werden nicht oder nur kaum berücksichtigt. Der Ansatz des Seminaranbieters tqm zielt demnach auf die Unterstützung des Mitarbeiters bei der Schaffung, Verbreitung und Nutzung von Wissen aus abgelaufenen FMEA-Analysen und kann deshalb auch als Unterstützung von Wissensprozessen bezeichnet werden.
Drücken sie hier um sich das Beispiel anzusehen
Programmbeschreibung
Mit dem Programm EIST haben Sie die Möglichkeit, vorhandene Merkmale auf Zeichnungen durchzunumerieren. Sie brauchen somit nicht mehr mit einem Holzstempel eine Zeichnung zu stempeln, sondern können dies nun auf elektronischem Weg durchführen. Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit, bestimmte Punkte oder Bereiche in Bildern zu kennzeichnen. Dies kann sowohl durch Zahlen als auch durch Buchstaben erfolgen.
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Erfahrungsgemäß gibt es für die unmittelbare Ursache selbst eine weitere Ursache und hierfür eine weitere Ursache und immer weitere Ursachen ... bis man letztlich bei der Hauptursache ankommt. Ganz gleich in welchem Geschäftsfeld man tätig ist, die Erkennung von Ursachen und die Bestimmung von Einflussfaktoren sind die wichtigsten Schritte, um negative Auswirkungen effektiv vermeiden zu können.
Im Qualitätsmanagement bedient man sich hierfür unter anderem der 5-Why-Methode oder Ishikawa-Diagrammen. Die ursprünglich bei Toyota entwickelte 5-Why-Methode nutzt eine einfache Fragestellungstechnik, um Ursachen zu finden. Mit immer neuen Fragen nach dem „Warum?“ wird Ebene um Ebene die Hauptursache eines Problems schrittweise ergründet.
Ein Beispiel: Das Problem – Die Fertigungstoleranzen eines Produkts werden nicht eingehalten.
Die Maßnahme zur Vermeidung wäre also, die Wartungspläne regelmäßig auf Aktualität hin zu überprüfen. Man hat mit dieser Methode das Problem zurück bis zur Hauptursache „hinterfragt“.
Das Ishikawa-Diagramm funktioniert ähnlich. Es erlaubt dem Nutzer, alle möglichen Problemursachen und Abhängigkeiten in einem klaren Diagramm grafisch zusammenzufassen. In der Gestalt von „Fischgräten“ werden die einzelnen Einflussgrößen in Haupt- und Nebenursachen unterteilt, die zielgerichtet zu einem einzelnen Hauptproblem oder auch ein Verbesserungspotenzial hinführen. Die einzelnen Pfeile stehen jeweils für ein „trägt dazu bei, dass …“ eine gewisse Auswirkung hervorgerufen wird.
Zur besseren Übersichtlichkeit werden die Haupteinflussgrößen im Ishikawa-Diagramm in verschiedenen Kategorien zusammengefasst. So kann man etwa in 4 Ms unterteilen (Material, Maschine, Methode, Mensch) oder etwa die Einteilung auf 8 Ms erweitern (inklusive beispielsweise Management, Milieu, Messung und Money). Der Anzahl der Haupteinflussgrößen sind keine Grenzen gesetzt. Schritt für Schritt werden diese dann abgearbeitet und fördern unverzichtbar wertvolle Informationen zu Tage. Durch die Analyse der verschiedensten Einflussfaktoren werden mit dem Ishikawa-Diagramm oft Verbindungen freigelegt, an die anfangs nie gedacht wurde.
CAQ.Net® unterstützt Sie mit REM.Net® und FMEA.Net® umfassend dabei, den tatsächlichen Ursachen für Probleme auf den Grund zu gehen und Verbesserungspotenziale aufzudecken. Neben Ishikawa und 5-Why profitieren Sie selbstverständlich auch von weiteren aussagekräftigen Werkzeugen zur Ursache-Wirkungs-Forschung, wie etwa der Fehlerbaumanalyse und Ursache-Wirkungs-Tabelle. Nutzen Sie mit CAQ.Net® die ausgereiftesten Forschungswerkzeuge, die das heutige Qualitätsmanagement zu bieten hat und beleuchten Sie verborgene Problemursachen mit durchgreifender Effizienz.
Weiterführende Links:
Wer neuen Entwicklungen gegenübersteht, braucht verlässliche Informationen. Dies gilt gleichermaßen für die Entscheidung, bisherige Maßnahmen zur Energieeffizienz jetzt in ein Managementsystem zu gießen, wie für den Umstieg von EN 16001 auf ISO 50001.
Das Programm der Kooperationsveranstaltung zu ISO 50001 am 24. April in Kassel ist darauf ausgerichtet, Sie auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen. Über künftige energiepolitische Entwicklungen werden wir ebenso sprechen wie über Kerninhalte von ISO 50001 oder die Zertifizierung eines implementierten Systems. Seien Sie gespannt auf eine vielseitige und informative Veranstaltung.
Die Tagungsgebühr beträgt 495,00 EUR (zzgl. Mehrwertsteuer).
Alle Teilnehmer erhalten beim Kauf der neuen DIN EN ISO 50001:2011 einen exklusiven Rabatt von 50% auf den Preis der Norm.
Weitere Informationen und Anmeldung unter https://de.dqs-ul.com/index.php?id=6880