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THEMA: Audit mal anders?



Audit mal anders? 07 Jan 2011 11:00 #9935

Hallo Zusammen,

ich bin seit knapp 8 Jahren der QMB bei einem Schädlingsbekämpfer (also ein Familienbetrieb in der Branche Dienstleistung Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008). Eine Aus- bzw. Fortbildung habe ich hierzu leider nie genossen da der Chef (mein Vater) nicht bereit war die entsprechenden Ressourcen (die Angebote lagen meist bei um die 1000,00€) bereit zu stellen.
Jetzt steht unser Überprüfungsaudit an und ich habe mich gefragt, ob es eventuell andere Möglichkeiten gibt ein Audit durchzuführen und dieses für unsere ca. 20 Mitarbeiter etwas attraktiver zu gestalten.
Bis jetzt habe ich mir Punkte aus dem QMH geschnappt, mir zu diesen Fragen ausgedacht und dann die Mitarbeiter damit gequält. Das ganze leider häufig auch etwas praxisfremd, weil was interessiert es z.B. das Controlling wie die Lenkung von Qualtiätsaufzeichnungen funktionieren?!
Zum letzten Jahr haben wir die Änderung vorgenommen, dass wir unsere Techniker ohne ihr Beisein direkt beim Kunden kontrollieren und die Auditorin hatte auch nichts dagegen einzuwenden. Im Jahr 2005 habe ich mit einem externen Berater ein Prozessaudit durchgeführt, dies ist meiner Meinung nach auf andere Bereiche aber nicht anwendbar, da diese mit dem QMH, nicht so wie ich, vertraut sind. Das geht dann auch am Sinn eines Audits vorbei.
Habt Ihr einen Tip für mich wie ich ein Audit anders gestalten und trotzdem normkonform durchführen kann?

Vielen Dank im Voraus.

P.S.: Die Frage mag vielleicht doof sein, aber ich weiß nicht wirklich weiter und bin leider die Einzige die sich in unserem Betrieb mit diesem Thema genauer auseinander setzt.
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Letzte Änderung: 07 Jan 2011 11:01 von ChristineC..

Aw: Audit mal anders? 08 Jan 2011 13:32 #9938

Hallo Christine und auch ein Hallo hier im Forum!

Ich hab mir Deine Geschichte jetzt einige Zeit durch den Kopf gehen lassen und will dann jetzt doch etwas dazu sagen.

Zuerst mal will ich mein persönliches Unverständnis ausdrücken. Ich kann ja verstehen, wenn Dein Vater den Dominator in eurem Betrieb gibt. Sicher hat er ihn aufgebaut, aber so? Kapier ich nicht, muss ich auch nicht.

Ich würde dringend empfehlen die Nachprüfung einfach bleiben zu lassen, denn die führt mit Sicherheit ins Fiasko.

Ich sehe aus Deinem geschriebenen, dass aus irgend einem Grund wohl eine Zertifizierung notwendig war und das wurde dann auch mehr schlecht als recht gemacht. Die Hauptsache die Zert ist da!

Es wurden, nach meiner Meinung mehrere Fehler gemacht. Einer davon ist die Sicht der Dinge. Es dreht sich nicht darum eine Zertifizierung zu erhalten, sondern darum die Arbeitsweise Eures Unternehmens zu dokumentieren und in der Weise aufrecht zu erhalten, dass sich jeder irgend einen Arbeitsprozess heraus greifen kann und egal wer ihn gerade ausführt, ist der Arbeitsprozess immer von gleicher Qualität. Das nennt man Leben eines Qualitätsmanagements.

Bei Euch funktioniert das leider nicht, weil der Kopf der Firma das nicht will oder nicht verstanden hat um was es hier geht.

Ihr werdet erst dann Erfolgreich sein, wenn diese Einstellung von Grund auf geändert wird. Damit meine ich vom Kopf her. Alles andere ist Augenwischerei, leider.

Nimm mir meine Darstellung nicht Übel ich will Dich persönlich nicht Hemmen oder Beleidigen. Ich möchte mit meinen Worten einen Denk- und Handlungsansatz bringen.

Audit einmal anders? Gibt es nicht, denn hier sind eindeutige Verhaltensregeln und Ablaufszenarien für Auditoren vorgeschrieben, damit meine ich genormt.

Grüßle
Peter
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Aw: Audit mal anders? 08 Jan 2011 15:36 #9939

Oh je... da scheine ich mich dann wohl doch etwas "katholisch" ausgedrückt zu haben.

pefiULM schrieb:
Zuerst mal will ich mein persönliches Unverständnis ausdrücken. Ich kann ja verstehen, wenn Dein Vater den Dominator in eurem Betrieb gibt. Sicher hat er ihn aufgebaut, aber so? Kapier ich nicht, muss ich auch nicht.


Er gibt nicht den Dominator, aber wenn man Geld ausgeben will, muss man sich das bei einem mittelständischen Betrieb, wie wir einer sind, in der Regel vom Chef absegnen lassen. Im Jahr 2002 habe ich in Zusammenarbeit mit einem externen Berater, welcher auch Audits durchführt unser Handbuch geschrieben und erarbeitet. So ganz unbeschrieben bin ich in Sachen QM also nicht. Eher das Gegenteil, ich unterstüze befreundete Betriebe beim Aufbau Ihres QM-Systems.

Ich würde dringend empfehlen die Nachprüfung einfach bleiben zu lassen, denn die führt mit Sicherheit ins Fiasko.


Wieso sollte diese ins Fiasko führen? Insgesamt ist das glaube ich jetzt unsere 6te Nachprüfung und wir sind eines der führenden Unternehmen ind Deutschland beim Thema Schädlingsbekämpfung.

Ich sehe aus Deinem geschriebenen, dass aus irgend einem Grund wohl eine Zertifizierung notwendig war und das wurde dann auch mehr schlecht als recht gemacht. Die Hauptsache die Zert ist da!


Als das QMS seinerzeit eingeführt wurde, haben wir zukunftsorientiert gedacht. Kundenanforderungen gab es dazu noch keine. Heute sind wir dankbar das wir es haben. Als wir nach und nach größer wurden, hat es sich für uns immer und immer wieder bezahlt gemacht.

Es wurden, nach meiner Meinung mehrere Fehler gemacht. Einer davon ist die Sicht der Dinge. Es dreht sich nicht darum eine Zertifizierung zu erhalten, sondern darum die Arbeitsweise Eures Unternehmens zu dokumentieren und in der Weise aufrecht zu erhalten, dass sich jeder irgend einen Arbeitsprozess heraus greifen kann und egal wer ihn gerade ausführt, ist der Arbeitsprozess immer von gleicher Qualität. Das nennt man Leben eines Qualitätsmanagements.
Bei Euch funktioniert das leider nicht, weil der Kopf der Firma das nicht will oder nicht verstanden hat um was es hier geht.


Ich denke, auch hier bin ich einfach falsch verstanden worden. Wir leben unser QM-System tatsächlich, weil, wie weiter oben schon beschrieben, habe ich unser QMH selbst erstellt. Bei der Erstellung habe ich mich an den Arbeitsweisen unseres ersten Technikers orientiert und auch an den bereits bestehenden Arbeitsprozessen. Sicherlich gab es hier und da immer mal wieder Optimierungen, was ja auch ein Sinn des QM-Systems ist. Hinzuzufügen sei dazu noch, dass wir gerade in unserer Branche die meisten Verordnungen und Gesetze einzhalten haben, welche schon von sich aus eine ordnungsgemäße Dokumentation fordern. Das QMS kommt uns also auch hier nur entgegen.

Ihr werdet erst dann Erfolgreich sein, wenn diese Einstellung von Grund auf geändert wird. Damit meine ich vom Kopf her. Alles andere ist Augenwischerei, leider.


Ich denke wir sind ziemlich erfolgreich.

Nimm mir meine Darstellung nicht Übel ich will Dich persönlich nicht Hemmen oder Beleidigen. Ich möchte mit meinen Worten einen Denk- und Handlungsansatz bringen.


Ich nehme Dir Deine Darstellung nicht übel, im Gegenteil. Allerdings scheinen wir uns etwas missverstanden zu haben. Wie ich im oberen Teil versucht habe zu klären. Auch ich bin dafür, eine Zertifizierung abzubrechen, wenn der Sinn eines QMS nicht erkannt wird.


Audit einmal anders? Gibt es nicht, denn hier sind eindeutige Verhaltensregeln und Ablaufszenarien für Auditoren vorgeschrieben, damit meine ich genormt.

Grüßle
Peter


Schade... ich dachte, man könnte ein Audit etwas interessanter gestalten und sich intensiver an den Arbeitsabläufen orientieren. Nach 8 Jahren internen Audits hätte ich gern einmal den üblichen Salmon abgeschafft, um auch in diesem Bereich das Qualitätsbewusstsein weiter zu schärfen.
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Aw: Audit mal anders? 08 Jan 2011 16:46 #9940

Hallo Christine

Auch ich muß zugeben, daß es etwas schwer ist,

auf Ihr Fragen rasch eine Antwort zu finden,

da, wie Kollege Peter schon anmerkte,

daß ganze Auditwesen doch auf (sehr gute) Regeln aufgebaut ist.


Ich denke, ich habe aber schon verstanden worauf Sie hinaus wollen.

Jeder von uns Auditoren der seinen Job ernst nimmt,

versucht halt Wege zu finden, wie man Audits vom ,-

leider noch immer weit verbreiteten,- negativen Image wegbringt.


Ich persönlich denke, daß ich meine Audits insoferne mehrheitlich gut angenommen werden,

da ich stets versuche in lockeren offenen Gesprächen auszuloten,

ob die Vorgaben aus Norm, Handbuch, Arbeitsanweisungen, Kundenvorschriften etc.

eingehalten werden ohne daß der Auditierte das Gefühl hat

ausgefragt, überprüft oder gar gequält zu werden.


Ich weiß, daß klingt jetzt alles ein bisschen allgemein...

aber es ist nun mal meine Überzeugung und Berufung als Auditor so zu arbeiten.


Es muß halt jeder Auditor seinen Weg auch selber finden wie er zum Ziel kommt

d.h. konstruktives Verbesserungspotential aufzuzeigen und alle Beteiligten

beim Maßnahmenmanagement "mitzunehmen".


Schöne Grüße
E.Pauer
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Aw: Audit mal anders? 09 Jan 2011 12:27 #9943

Liebe Christine,
ein Unternehmen welches sich mit Schädlingsbekämpfung beschäftigt hat eine Vielzahl von behördlich- und gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. Aus den relevanten Gesetzen u. Verordnungen wie z.B. GefStoffV, TRGS, ChemG, VO Nr. 852/2004, dem LFGB sowie dem Tierschutzgesetz usw. ergeben sich für eure Organisation wiederkehrende Handlungspflichten, welche systematisch umzusetzen sind. Um diese Pflichten zu realisieren ist allerdings ein funktionierendes Managementsystem notwendig. Es ist unerheblich, ob eine Zertifizierung freiwillig oder auf Basis von externen Forderungen erfolgte. Sobald der Zettel an der Wand ist, ist die Norm verbindlich. Ich sehe und vermute mehrere Probleme: Einmal kannst du keine QM-Ausbildung nachweisen und du stehst bei der Realisierung des Managementsystems alleine da. Ein eigens erstelltes Handbuch ist schließlich kein Garant dafür, andere mit ins Boot zu holen und schon gar keine Motivation um eine Inhalt- u. eigenorientierte Weiterentwicklung zu betrieben.

Ich empfehle daher folgendes:
  • Vorhandene Interessenkonflikte mit Vadda‘n abzuschaffen und zwar sofort.
  • Verbündete suchen (int./ext.)!
  • Beschäftigte in Sachen QM ins Boot holen!
  • Eine nachweisbare QM-Ausbildung zu absolvieren. Du wirst hier im Forum bestimmt ein interessantes Angebot erfragen können.
  • Deine Audits musst du weiterhin konsequent u. normkonform durchziehen und das alles in nachvollziehbarer und dokumentierter Form.

Audit mal anders ist in dieser Situation der völlig falsche Denkansatz! Ein Audit ist eine unabhängige, systematische und dokumentierte Untersuchung und kein Wunschkonzert. Du solltest daher deine Audits gemäß Auditplan durchziehen sowie entsprechende Auditaspekte an der Einhaltung von behördlich- u. gesetzlichen Anforderungen ausrichten.

Viel Erfolg
Rudi
  • RLau
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Letzte Änderung: 09 Jan 2011 14:39 von RLau.

Aw: Audit mal anders? 10 Jan 2011 08:37 #9948

Hallo Christine,

ich kenne dich, deinen Papa und die 20 Leute nicht. Ich habe vor allem keine Ahnung, wie ihr miteinander umgeht und wie offen ihr miteinander kommuniziert.

Wenn es denn so wäre, dass ihr eine offene Kommunikation pflegt, euch gegenseitig vertraut, ein gutes Betriebsklima herrscht und viele kompetente Leute bei euch arbeiten, wäre ggf. folgendes denkbar:

1. Erstelle detaillierte und passende Audit-Checklisten, die auch von einem verstanden werden, der das Handbuch und die ISO nicht jeden Tag liest.

2. Suche dir einige geeignete Kolleginnen und Kollegen (vielleicht vier oder fünf aus den 20, vielleicht hat sogar der Papa Lust?) und bilde diese selbst zu Auditoren aus. Das kannst du mit deiner fast 10 jährigen Erfahrung! Gehe mit denen die Checklisten durch, höre auf deren Rückmeldung.

3. Beachte selbstverständlich die Normanforderungen.

4. Falls erforderlich, unterstütze die Kolleginnen und Kollegen bei den ersten Audits.

Schöne Grüße,
Qualibert
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Aw: Audit mal anders? 10 Jan 2011 09:25 #9950

OK... ein letztes Mal noch... es geht hier nicht darum, dass unser Managementsystem nicht funktioniert. Für alle Ungläubigen habe ich mal einen Auzug des Ergebnisses des letzten Rezertifizierungsaudits in der Anlage.


Zusammenfassung.jpg



RLau schrieb:
Liebe Christine,
ein Unternehmen welches sich mit Schädlingsbekämpfung beschäftigt hat eine Vielzahl von behördlich- und gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. Aus den relevanten Gesetzen u. Verordnungen wie z.B. GefStoffV, TRGS, ChemG, VO Nr. 852/2004, dem LFGB sowie dem Tierschutzgesetz usw. ergeben sich für eure Organisation wiederkehrende Handlungspflichten, welche systematisch umzusetzen sind. Um diese Pflichten zu realisieren ist allerdings ein funktionierendes Managementsystem notwendig.


Die gesetzlichen Vorschriften kenne ich sehr gut und habe diese auch in meinem vorherigen Beitrag angesprochen. Als kleiner Denkansatz vielleicht folgendes: Mein Mann wird dieses Jahr in Zusammenarbeit mit einigen anderen Herrschaften, den neuen IFS 6 Standard ausarbeiten. Nein, ich möchte hier nicht aufschneiden, aber klar machen, dass wir ein Unternehmen sind, dass Ahnung hat wie man in einem QMS zu arbeiten hat. Die heutige Dokumentation welche vom Schädlingsbekämpfer gefordert ist, wurde unter anderem von meinem Vater mit entwickelt. Auch die TRNS, die sich an der TRGS orientiert, stammt mit aus unserem Hause. Hätten wir kein funktionierendes Managementsystem, wären diese Entwicklungen überhaupt nicht möglich.

Es ist unerheblich, ob eine Zertifizierung freiwillig oder auf Basis von externen Forderungen erfolgte. Sobald der Zettel an der Wand ist, ist die Norm verbindlich.


Das ist mir vollkommen klar.

Ich sehe und vermute mehrere Probleme: Einmal kannst du keine QM-Ausbildung nachweisen und du stehst bei der Realisierung des Managementsystems alleine da. Ein eigens erstelltes Handbuch ist schließlich kein Garant dafür, andere mit ins Boot zu holen und schon gar keine Motivation um eine Inhalt- u. eigenorientierte Weiterentwicklung zu betrieben.


Für was bitte benötige ich jetzt noch einen Nachweis für eine QM-Ausbildung? Nur damit ich es mir an die Wand pinnen und mir selbst auf die Schulter klopfen kann wie toll ich bin? Ich kenne die Norm und in manchen Teilen sogar auswendig. Mir wurde die ersten 2 Jahre ein externer Berater zur Verfügung gestellt, welcher mich unterstützt hat, wo er gerade konnte. Teilweise beraten wir uns heute gegenseitig. Die Motivation zur Inhalt- u. eigenorientierten Weiterentwicklung ist allein schon damit gegeben, dass ich die Firma weiterbringen möchte und mir mein Job Spaß macht (was heute leider nicht viele von sich behaupten können).
Andere habe ich im Boot. Nur weil mein Vater sich seinerzeit nicht bereit erklärte eine Schulung zu finanzieren ist er nicht generell gegen das QMS. Mann und Schwager unterstüzen mich ebenfalls. Sich Gedanken zur Umsetzung der Norm zu machen, obliegt allerdings meinem Aufgabengebiet. Was für einen QMB normal sein sollte.

Ich empfehle daher folgendes:
[ul]
  • Vorhandene Interessenkonflikte mit Vadda‘n abzuschaffen und zwar sofort.



  • Die Interessenskonflikte liegen weniger am QMS sondern eher an einer Übergabe des Unternehmens an die nächste Generation.


  • Verbündete suchen (int./ext.)!

  • Beschäftigte in Sachen QM ins Boot holen!


  • Habe ich.

  • Eine nachweisbare QM-Ausbildung zu absolvieren. Du wirst hier im Forum bestimmt ein interessantes Angebot erfragen können.


  • Für was bitte, brauche ich die? Damit ich sie habe? Es gibt dazu keine Forderung der Norm. Ich bin in den QMB hineingewachsen und sehe die Dringlichkeit heutzutage nicht mehr gegeben. Vor 6 Jahren hätte ich darüber wahrscheinlich anders gedacht.


    Qualibert und E.Pauer vielen Lieben Dank für die konstruktiven Beiträge.
    Es gibst anscheinend doch noch Personen die mich verstehen und nicht versuchen die Fehler in unserem QMS aufzudecken (was im Übrigen auch ziemlich am Thema vorbei geht).
    • ChristineC.
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    Aw: Audit mal anders? 10 Jan 2011 10:30 #9952

    Werte Kollegen

    Manchmal bin ich schon etwas überrascht welch ungeahnte "Kaffeesud Lesequalitäten"
    sich in diesem Forum entwickeln können. Da wird interpretiert und philosophiert
    ohne objektiv nachvollziehbare Grundlagen zum Ausgangstext.

    Sorry liebe Kollegen ,- nix für ungut aber das mußte jetzt raus...

    Schöne Grüße
    erich
    • E.Pauer
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    Aw: Audit mal anders? 10 Jan 2011 11:07 #9957

    Hallo Christine,

    wenn ich Dich recht verstehe möchtest Du das Audit, egal in welcher Form, für Eure Mitarbeiter attraktiver machen und sie für QM weiter sensibilisieren. Bei meinen Audits versuche ich unsere Mitarbeiter "abzuholen" in dem ich ihnen zuhöre, das heißt ja eigentlich auditieren. Ich orientiere mich bei meiner Fragestellung an Schwierigkeiten, Problemen und Vorschlägen der am Prozess beteiligten Mitarbeiter und finde so z.B. heraus ob der Prozess verstanden wurde, das Bewusstsein dafür da ist und wo Verbesserungspotenzial steckt usw. Damit fühlt sich der Mitarbeiter verstanden, bekommt ein gutes Gefühl und ich bekomme echte Infos.

    MfG Mark
    • AZLK
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    • Beiträge: 68
    Nur dem Fragenden kann geholfen werden.

    Aw: Audit mal anders? 12 Jan 2011 12:14 #9969

    Hallo Christine,

    um zu erfahren, wie Du Deine Audits "aufpeppen" willst, ist es erst mal erforderlich zu erfahren, wie Du respektive Deine Kollegen bisher auditiert habt.

    Sicherlich gibt es Normen zur Auditdurchführung. Allerdings kann man auch innerhalb dieser Normen variieren.

    Möglichkeit 1 : strikt den Fragenkatalog verwenden
    Möglichkeit 2 : eine Risikoanalyse (Turtle) erstellen und prozessorientiert auditieren.
    usw.


    An meine anderen werten Forumsmitstreiter:

    Einseits ist eine korrekte Fragestellung erforderlich, um auf die Fragen detailliert zu antworten.

    Allerdings sollten wir bei den Antworten nicht immer vom hundertsten zum tausendsten kommen, sondern wirklich auf die Fragestellungen eingehen.


    Gruß
    Rainer
    • RZipperer
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    • I didn´t swim here on the burning soup...
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    Letzte Änderung: 12 Jan 2011 12:15 von RZipperer.
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