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Frage zur Auswertung MSA Verfahren 2
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THEMA: Frage zur Auswertung MSA Verfahren 2



Frage zur Auswertung MSA Verfahren 2 11 Nov 2010 07:33 #9488

Hallo Forum,

ich habe eine Verständinsfragerage bezüglich der Auswertung nach MSA Verfahren 2:

Verwendet wird ein 3D-Messmittel, mit welchem die geom. Form eines im Raum gebogenen Rohres vermessen wird.
Auswertung der Cg und der Cgk-Werte nach MSA Verfahren 1 ist bestanden.

Bei der Auswertung nach MSA Verfahren 2 bekomme ich, bei einer Auswertung nach der Gesamtstreuung TV (bei unbekannter Prozessstreuung), einen %R&R- Wert von teilweise über 70%.

Bedeutet dass jetzt, dass mein Messmittel 70% der Gesamtstreuung des Fertigungsprozesse für sich beanschlagt?

Da die %R&R=R&R/TV viel zu hoch ausfällt, habe ich ebenfalls eine Auswerung nach den Tolernazgrenzen gemacht.
Bei einer Toleranz von 3mm sinkt meine %R&R=R&R/TOL auf 20-25%. Heißt dass nun, dass mein Messmittel ca 25% von der gewählten Toleranz beanschlagt?


Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Gruß Chris
  • dice46
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Aw: Frage zur Auswertung MSA Verfahren 2 11 Nov 2010 10:51 #9489

Hallo Chris,

erstmal muss ich auch ein paar Fragen an Dich stellen:

1. Wie hast Du Cg und Cgk bestimmt? Welches Normal hast Du verwendet? Entspricht dieses Normal deiner tatsächlichen Messaufgabe?

2. Du meinst, dass Dir die Prozessstreuung PV unbekannt ist, sagst aber, dass Du nach der Gesamtstreuung ausgewertet hast. Die Gesamtstreuung resultiert aus R&R und PV. Wie hast Du die also bestimmt? Daher kann ich die erste Frage so nicht beantworten, ohne deine Aussage abzuwarten.

Zur Frage 2: Dein Messgerät hat eine Streuung aufgrund von Einflussfaktoren (resultierend sind Messabweichungen). Diese Streuung steht im Verhältnis zur Merkmalstoleranz von 1/5 bzw. 1/4 (in Deinem Fall). Oder einfach geantwortet: Ja.

Beste Grüße
Chris
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Letzte Änderung: 11 Nov 2010 23:29 von ChrisCross. Begründung: Geändert: R&R statt R%R

Aw: Frage zur Auswertung MSA Verfahren 2 12 Nov 2010 13:54 #9493

Hallo Chris,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

zu deiner Frage:
Cg bzw. Cgk habe ich mit einem Refernzteil (gerader Stab, Rohmaterial) bestimmt. (is n Präzisionsrohr)
das habe ich auf einer CMM vermessen lassen, damit ich die wahre Länge kenne...
Danach habe ich den geraden Stab 30x vermessen und mit Bosch ausgewertet...

zur zweiten Frage:
die Prozessstreuung ist mir nicht bekannt, dass ist korrekt, aber ich kann mir Gesamtstreung der Teile doch über die Wurzel der Wiederhol- und Reproduzierbarkeit^2 / Teilestreuung^2 ausrechnen. Somit habe ich eine Gesamtstreuung der Referenzteil, mit welcher ich die %R&R berechnen kann.

Aber du hast mir meine Frage ja eigentlich bereits beantwortet.....

Vielen Dank
  • dice46
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