Hallo Rainer,
leider muss ich dir, obwohl Verfechter von industriellen statistischen Methoden, zustimmen.
Der Sprung vom 4-Sigma zum 6-Sigma-Niveau verursacht etwa bis zu 25% höhere Kosten. Daher arbeiten die meisten Unternehmen auf dem 3-4-Sigma-Niveau, was allerdings den Gewinn schmälert!
Six-Sigma erfreut sich
dennoch allgemeiner Begeisterung. Vermutlich weil es die Einbindung weiterer Methoden ermöglicht. Motorola gilt als Erfinder und zur Mitte der 90er-Jahre griff der
Six-Sigma-Begriff dann um sich. Der Urspung des Threads will jedoch wissen: Was ist das Neue an Six-Sigma?
Ich war im Nov.2003 in der Stadthall Weinheim zum 15-jährigen Firmenjubiläum der q-das GmbH
www.q-das.de/ geladen und ergriff dort meine vermeintlich letzte Gelegenheit mit Hr.Prof.Masing* zu sprechen, aber das nur am Rande. Er zitierte in seiner genialen Rede aus dem Werk "The Age of Discontinuity" wie folgt:
Ein Großteil der neuen Technik ist nicht neues Wissen, sondern neues Erkennen. Es werden Dinge zusammengesetzt, deren Zusammenstellung zuvor niemandem in den Sinn gekommen ist, die aber längst da waren.“ Das die Antwort auf unsere Frage insofern bereits existierte, werden Experten aus unserem Zeitalter bestimmt betätigen.
Beste Grüße
Rudi
Anhang: Vortrag anläßlich des Q-.DAS-Forums in Weinheim am 26.11.2003
*Prof. Dr. rer. nat. Dr. oec. h. c. Dr.-Ing. E. h. Walter Masing
geboren 22.06.1915 gestorben 29.03.2004