Hallo Herr Nielsch,
ganz so einfach ist das nicht, da nur die Vorgabe "Material muss trocken angeliefert werden" m.E. nicht ausreichend ist.
Die meisten Kunststoffe nehmen während der Abfüllung, dem Transport und der Lagerung eine geringe Menge Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf, hygroskopische Materialien wie PA sogar noch etwas mehr. das ist auch der Grund warum einige Kunststoffgranulate vor der Verwendung in Durchlaufbehältern vorgetrocknet werden. Dem Lieferanten sollte also eine Range (z.B. Feuchtigkeit in ml/m³ oder ähnlichem) mit einer entspr. Toleranz vorgegeben werden.
Eine kostengünstige Lund zerstörungsfreie Lösung stelle ich mir relativ einfach vor:
Kunststoffplatte in definierter Größe für eine definierte Zeit in einen Temperofen (z.B. Heraeus) mit definierter Temperatur geben und ab Start die Abluftfeuchte mittels eines Hygrometers messen (z.B.
www.atp-messtechnik.de/pg/Feuchte/13)
Das Prüfverfahren muss allerdings detailliert beschrieben und ggf. mit dem Lieferanten abgestimmt sein.
Hoffe, ich konnte Ihnen mögliche Anregungen liefern
Freundliche Grüße
Rainer Zipperer