Hallo Lena,
wie schon von den anderen gesagt die Interpretation ist beliebig ......
Aus meiner Sicht sind jedoch die Unterschiede der einzelne Dokumente wichtig, aus denen sich dann leicht auch die Unterschiede ableiten lassen. Wie diese Dokumente dann verbunden werden muss jedes Unternehmen für sich entscheiden.
Eine Zuordnung Anweisung/Verfahren zu einem Prozess ist somit jederzeit möglich.
Hier meine Definition - vielleicht hilft es ja und führt zu weiterem anregenden Austausch, auch wenn das Thema sich auf den ersten Blick eher banal anhört:
Basis ist die Dokumentenpyramide die ich hier nicht aufführen möchte.
Prozess:
Ein Prozess ist definiert als ein System von Arbeitsschritten das Ressourcen benutzt, um Eingaben zu Ergebnissen umzuwandeln.
Prozesse dienen zur effizienten und effektiven Umsetzung von internen und externen Kundenanforderungen. Sie haben einen definierten Start und Endpunkt, enthalten Messpunkte, KVP-Aspekte und Wirksamkeitsbewertungen.
Verfahrensanweisungen
Verfahren beschreiben Kernkompetenzen/grundsätzliche Abläufe von Unternehmen, die an jedem Standort gleich genutzt werden können (Standardisierung) und sind somit auch Teile des Wissensmanagement.
Verfahren enthalten im Gegensatz zu Prozessen keine KVP-Aspekte/Kennzahlen.
Verfahren können/sind Bestandteile von Prozessen und erleichtern die Modellierung (durch Referenzbezug ähnlich wie bei einem Baukastensystem)
Anweisungen/Standardarbeitsabläufe
Anweisungen/Standardarbeitsabläufe (STAs) beschreiben auszuführende Tätigkeiten, hängen am jeweiligen Arbeitsplatz aus (direkter Zugriff für den Mitarbeiter) und können Verfahren/Prozessen zugeordnet werden.
Werden Tätigkeiten beschrieben die die Produktqualität beeinflussen, sind es gelenkte STAs*, sonstige Dokumente sind bereichsspezifische nicht gelenkte Dokumente des Produktionssystems.