Hallo Marco,
wenn es deinen Aufgabenbereich in der Firma umfasst, dann solltest du auch die Peripherie (also Kompressoren, usw.) mit einbeziehen.
Im Prozess Wartung würde ich auf einen Wartungsplan verweisen.
Für die Wartung der Machinen und Peripherie haben wir eine Excel-Datei. Pro Maschine gibt es ein Tabellenblatt welches als Lebenslauf dient und wo die Wartung der externen Firma eingetragen wird. Desweiteren kann man hier auf den Wartungsvertrag verweisen.
Für Spritzgießwerkzeuge haben wir einen Werkzeugwartungsplan mit täglichen Wartungen und Wartungen bei Serienende. Hierzu gibt es auch pro Werkzeug ein Blatt zur Dokumentation.
Ersatzteile haben wir nur für die Teile welche oft dringende notwendig und schwer beschafft werden können. Wir haben bei uns nur Maschinen zweier Hersteller (Demag und KraussMaffei) welche bei uns relativ nahe ihr Werk haben (Nürnberg, München) - d.h. Ersatzteile sind relativ schnell beschafft. Desweiteren haben wir sowieso immer einen Lagerbestand an Rohteilen von 3-5 Arbeitstage. Bei einem Ausfall drohen somit keine Lieferengpässe. Teile welche öfters Ausfallen sowie Verschleißteile(ersichtlich aus dem Lebenslauf der Maschinen) werden jedoch als Ersatzteile auf Lager gelegt.
Zu dem Thema Notfallpläne fordert die ISO TS 16949 (siehe 6.3.2) Pläne für folgende Notfälle:
Unterbrechung in der Energieversorgung
Arbeitskräftemangel
Ausfall von wichtigen Betriebsmitteln
Feldbeanstandungen
Als Kennzahl für Wartung/Instandhaltung haben wir die Maschinenausfallzeit. Der Prozess Notfallmanagement ist für uns ein Führungsprozess - und für diese braucht man nicht zwingend eine Prozesskennzahl...
Gruß, Roland