
hallo, ich finde es toll, dass du einmal für dich sorgst und somit luft verschafftst.
im wesentlichen teilst du aus meiner erfahrung mit mehr als 85% der qualitätsmanagerinnen und qualitätmanager (managementbeauftragten diverser Systeme) das gleiche schicksal.
du hast klare vorstellungen von einem managementsytem, vermutlich hast du ja in diversen schulungen dazu einiges erfahren und bist noch dazu
direkt dem chef unterstellt und ehrlich gesagt keinen menschen im unternehmen interessiert das QMS und wie du dich da abquältst, damit die organsiation das iso-pickerl bekommt, auch nicht den chef !
aber du hast vermutlich ein grosses
persönliches problem - schliesslich bist du ja verantwortlich dafür, dass die organsiation das ISO -Pickerl erhält - du hängst sozusagen am bandl des zertifizierers und das sehen auch die mitarbeiterinnen.
nun wie kommst du am besten aus dieser sache heraus:
frag den chef was ihm für seinen unternehmenserfolg - ziele wichtig ist, was genau er will (auftragsklärung)
dann arbeitest du an den zielen des chefs und nicht für die iso, die haut ja sowieso keinen menschen vom hocker,
streiche auch das reizwort
ISO und Zertifizierung aus deinem sprachgebrauch, dann hast du aus meiner erfahrung auch weniger widerstand. die mitarbeiterinnen arbeiten nicht für die ISO.
motivieren heißt sinn geben - ziele bedeuten sinn
einige gedanklen dazu, beste grüße aus der steiermark
rudolf