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Übungen für QM-System ISO 9001 Schulung
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THEMA: Übungen für QM-System ISO 9001 Schulung



Übungen für QM-System ISO 9001 Schulung 19 Jul 2010 13:06 #8426

Hallo zusammen,

ich muss eine interne Schulung zu den Normanfoderungen der ISO 9001 bzw. DIN EN 9100 erstellen.

Da es sich hier für Neulinge / Außenstehende um ein eher langweiliges Thema handelt, möchte ich die Schulung mit kleinen Videos, Filmen und praktischen Übungen auflockern.

Mir ist leider noch nicht viel eingefallen. Vielleicht habt ihr ja die ein oder andere Idee.

Eine Idee meinerseits ist es, dass ich ein Kapitel der Norm von der Gruppe bzgl. "Was ist gemeint?" "Wie setze ich das um?" erarbeiten und präsentieren lasse.

Vielen Dank für jede Idee.

Gruss
Daniel
  • Daniel_K
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Aw: Übungen für QM-System ISO 9001 Schulung 19 Jul 2010 17:13 #8428

Hall Daniel,
du solltest bei Anfängern erstmal mit der Geschichte des QM-System anfangen. Wann gab es die erste 9001 und paralle Normverweise z.B. VDA 6.x / ISO/TS, QS9000 , 9100.... und andere ggf. andere Managementsysteme 14001, 18001, 27001 usw.

Dan noch:
- Warum eine Zertifizierung ?
- Was haben diese alle o.g. gemeinsam => Prozessorientierter Ansatz und was ist das.....
- Nur wenn jeder dahinter steht funktionierts sonst nicht (inkl. GF und nicht nur w.g. weil der Kunde fordert.)

Das erstmal fürs erste.... .

Gruß
Wolfgang
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VIele Grüße

Wolfgang

Aw: Übungen für QM-System ISO 9001 Schulung 19 Jul 2010 19:11 #8431

Danke für die Antwort Wolfgang, abber ...

ich brauche keine Tipps zum Aufbau, ich suche eher ein paar Übungen / Auflockerungen / Videoclips zu dem Thema.

Inhalt habe ich mehr als genug und auch eine Struktur.
  • Daniel_K
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Aw: Übungen für QM-System ISO 9001 Schulung 02 Aug 2010 15:27 #8562

Schade das hier niemand helfen kann ...
  • Daniel_K
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Aw: Übungen für QM-System ISO 9001 Schulung 02 Aug 2010 19:20 #8566

ist nunmal nicht das spaßigste thema für eine schulung und auflockernde dinge wärend einer schulung müssen ja auch nicht zwangsweise unmittelbar mit dem thema zu tun haben, im gegenteil eventuell ist es ab und zu mal ganz gut von dem wie du ja selbst sagst recht trockenen thema kurz wegzugehn. ich weiss, ist beides nicht 100%, was du suchst aber evtl. hilft es ja ein wenig weiter,...

das bild fand ich recht witzig,...

http://img251.imageshack.us/img251/7572/mainzelmennchen1.jpg

und giovannis pizza ist auch immer wieder schön,...


Hallo,
kennst Du die Feuerzangenbowle ?
Da gab es einen Lehrer, der sagte immer:
"Also, dann stelln wir uns mal janz dumm"...
Da ich nicht weis, was für ein Unternehmen ihr seid, nehm ich einfach mal den guten alten Pizzaservice Giovanni (der Chef und Koch), der einen Pizza-Express mit 2 Mitarbeitern, seiner Frau (Telefon und Schreibkram) und seinem Sohn (Ausfahrer), führt.
Was laufen denn da für Prozesse ab ? Also, mal janz dumm gestellt...:
1. Führungsprozesse:
Nun, zunächst mal muss der Laden von Giovanni geschmissen werden.
Das ist der sogenante Führungsprozess. Im wesentlichen gehört dazu, das Giovanni seine Frau und seinen Sohn in die Kunst seiner Pizza-Rezepte einführt (Personalschulung), das er Werbung für seinen Pizza Express macht und mal auf Messen geht, um sich neueste Trends anzuchauen(Marketing). Dann muss er auch die Finanzen prüfen (Controlling) . Ab und zu sollte er überlegen, ob die Pizza-Liefertouren, die sein Sohn fährt, optimiert werden können (Verbesserungsprozesse). Ganz wichtig ist, das er seine Kunden befrägt, wie's denn geschmeckt hat.
Und Giovanni hat ein Ziel bestimmt: 30 Minuten nach Bestellung hat der Kunde die Pizza auf dem Tisch ! Basta !
2. Kernprozesse
Giovanni und seine Familie verdienen ihr Geld durch den Verkauf leckerer Pizza. Das ist ihr Kerngeschäft. Deshalb gibt es einen Kernprozess, so aussieht:
Hungriger Kunde bestellt Pizza -> Pizza wird gebacken -> Giovannis Sohn liefert Pizza -> Kunde ist zufrieden und satt
Nun geht’s ein wenig in's Detail, wir zerpflücken den Kernprozess:

2a. Warum bestellt der Kunde die Pizza bei Giovanni ? a) Neukunde (dann müsste Giovannis Frau mal nachfragen, wie der Kunde auf Giovanni aufmerksam geowrden ist. Das Ergebnis dieser Befragung ist der Input für den Marketing-Prozess)
b) Bestehender Kunde: Der mag die Pizza und kommt immer wieder. Giovannis Frau kennt die Vorlieben des Kunden und hat die auf nem Karteikärtchen notiert. Das gefällt dem Kunden, weil sein Wunsch von den Augen abgelesen wird.

2b. Wie wird die Pizza gebacken
Giovanni hat sein Rezeptbuch, in dem die Herstellung der Pizza (Zutaten, Backzeit, Lieferzeit ) genau dokumentiert ist. Giovanni kann das auswendig, aber sein Sohn muss ab und an selbst Pizza backen, wenn Giovanni krank ist oder auf Urlaub. Damit die Qualität der Pizza weiterhin auf leckerstem Niveau bleibt, liest der Sohn in Papas Kochbuch nach, wie das gemacht wird.
Die Kunden schmecken nachher fast keinen unterschied zu Papas Pizza.

2c. Wie wird Pizza ausgeliefert ?
Giovanni sagt: Nach 30 Minuten hat unser Kunde die Pizza auf seinem Tisch.
Giovannis Sohn muss dieses Ziel einhalten und selbständig die Kundentouren planen.
Das macht er mit einem Routenplaner auf seinem PC.

Jeden abend sitzt Giovannis Frau am PC und trägt ein, wieviele Pizzas verkauft wurden, wie viele Kunden angefahren worden sind und den Benzinverbrauch. Und teilt Ohrfeigen an den Sohn aus, wenn die 30 Minuten überschritten worden sind. Wenn das Ohr von Giovannis Ohr rot und geschwollen ist, weil er zu oft die 30 Minuten überschritten hat, gibt es ein ernstes Gespräch mit Papa. Ist das Ohr aber normal, gibt Giovanni schon mal 10 Euro extra Taschengeld an Sohnemann. So misst halt Giovanni diesen Prozess.

Zudem notiert Giovannis Frau die Uhrzeit, das Datum und die Aussentemperatur der Lieferungen. Daraus errechnet Gioavanni seine geheime Kennzahl, mit der er weis, an welchen Tagen es besonders gut oder schlecht läuft. Er kann seinen Kernprozess damit recht gut beschreiben die Lagerhaltung für schnell verderblichen Lebensmittel danach optimieren.

3. Die unterstützenden Prozesse:
Damit alles reibungslos abläuft, ist noch einiges an Verwaltungskram zu erledigen. Giovannis Frau macht das. Sie kauft ein. Verhandelt mit den Lieferanten. Sie macht die Finanzbuchhaltung und achtet auf regelmässige Schutzgeldüberweisungen. Hält die Küchengeräte in Schuss. Zahlt die Rechnungen etc.


So - nun sag ich mal Mahlzeit.
Letzte Änderung: 02 Aug 2010 19:21 von Wörterschmied.
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