Hallo,
mich würde Eure Meinung zu folgendem Sachverhalt interessieren.
Als Direktlieferant an die Automobilindustrie müssen wir, eine Marketing-/Sales-orientierte Business Unit, den Nachweis eines TS-zertifizierten QM-Systems erbringen; in den vergangenen Jahren wurde dies zusammen mit einem konzerneigenen Fertigungsstandort aufgebaut. Wir sind als 'remote location' auf dem TS-Zertifikat gelistet.
Allerdings ist die Bedeutung dieses Fertigungsstandortes für unser Geschäft kontinuierlich gesunken; überdies steht möglicherweise der Verkauf oder die Schließung des Werkes bevor.
Dann würden 100% unseres Geschäftes mit (selbst TS-zertifizierten) konzernfremden Entwicklungs- und Produktionspartnern abgewickelt (ODM).
Erlauben die Regeln der IATF (oder deren gängige Auslegung durch Zertifiztierer und VDA), dass wir auf dem TS-Zertifikat eines oder mehrerer unser Entwicklungs- und Produktionspartner gelistet werden?
Mir ist bekannt, dass externe Prozesse an konzernfremde Organisationen vergeben werden können; wie aber verhält es sich mit remote locations?
Mit wem wäre dies verbindlich zu klären?
Vielen Dank für Eure Einschätzung.