Peter,
es gibt aber sooo viele Größenordnungen von Unternehmen...
Es ist meines Erachtens nach eher sinnvoll, software-gestützte Auditsysteme für Organisationen in in Großunternehmen oder Konzerngrößenordnung, auch mit internationaler Verpflechtung einzusetzen ....bei kleineren Unternehmen wär es vielleicht etwas übertrieben.
Aber auch dabei gilt mein Grundsatz von oben... solang die software nur genau den Normeninhalt "anders" als auf Papier wiedergibt, sehe ich keinen Vorteil (eher noch den Nachteil, dass sich der Auditor als "weltfremder Spinner" selbst darstellt, wenn er mit dem Notebook in die Halle der Sandgießerei läuft, das Teil fallen läßt oder ihm ungünstigsten Zeitpunkt der Akku stirbt ...).
Bei größeren Organisationen hat man mit der SW-Variante, auch interne Vorgaben & Abläufe, Corporate Intelligence, o.ä. abzufragen -
wenn es denn auch
tatsächlich in die software
implementiert wurde! (hier gilt auch wieder: siehe oben)
Regalwerkzeuge helfen nur bei absoluter Standardarbeit...und die gibt' selten.
Ich glaube, dass Unternehmen ab einer gewissen Größenordnung eher ihre eigene IT beauftragen diese Art tool zu schreiben. Dann kann das tool genau den job den es können soll - und das dann auch sicher!
...sowas funktioniert auch - hab ich selbst mehrmals mit dran gearbeitet...
Wichtig ist, dass sich der Auditor auf das Unternehmen einstellen kann. Dann ist er auch in der Lage, die Qualität seiner Werzeuge beurteilen (und hoffentlich auch auswählen) zu können.
Viele Grüße
Andreas