hallo thorsten,
die prozesslandkarte ist in arbeit. da meine abteilung dienstleister für alle anderen bereiche unserer einrichtung ist, gibt es dementsprechend viele schnittstellen. beispiel abrechnungsabteilung: bekommt daten von verschiedenen sozialdiensten, verwaltet diese in einer speziellen software, steht in kontak mit den unterschiedlichsten kostenträgern, gibt die daten an die kostenrechnung, finanzbuchhaltung etc weiter.da liegt auch mein "problem" .es wird alles zu kompliziert bzw. komplex. tätigkeitsfremde Mitarbeiter können die Prozesse zum Teil nicht verstehen. ich modelliere die prozesse in ARIS.
mittlerweile beschränke ich mich auf die gröbste ebene und vermeide es zu tief ins detail zu gehen.
ich denke, irgendwann steige ich durch. bin leider erst seit einem jahr hier und habe nicht den gesamtüberblick, wie etwa lanjährige mitarbeiter.
ein weiters "problem" ist die lenkung von dokumenten und aufzeichnungen. ich erstelle gerade eine matrix über die qualitätsaufzeichnungen, in der verteiler, zuständigkeiten und archivierungsfristen enthalten sind. ich finde es ist einfacher soetwas für eine fertigung zu erstellen. ich wüsste sofort, dass da zeichnungen, prüfpläne, arbeitspläne, produktionsprotokolle etc. rein müssen. bei uns fällt es mir jedoch schwer abzugrenzen, was eine qm relevante aufzeichnung ist und was nicht.
speziell im bereich finanzen müsste da ja alles rein was mit buchhaltung, abrechnung, controlling etc zu tun hat...
ich befürchte meine "probleme" liegen aber an der allgemeinen skepsis meiner kollegen gegenüber qm. viele können den sinn (noch) nicht sehen.
grüße
jasmin