E.Pauer schrieb:
Hallo Hr Lau
Als erstes nochmal: ,- war schön Sie in Stuttgart bei der Schulungsveranstaltung (zufällig) persönlich getroffen zu haben !
da hatten wir ja auch im Plenum das Thema "Abweichungen" kurz diskutiert...
wie gesagt,-ich bin mit diesen (durchaus gängigen) Definitionen nicht sehr glücklich...
da mir diese zu stark auf die Norm focussieren....als ob ein QM System vorwiegend nur zur Nombefriedigung da wäre..
,- was auch die größten Querulanten meistens auch so sehen...
,-wichtiger scheint es mir vielmehr , sich auf die Produkte zu konzentrieren
,-also alles, was in irgend einer Art und Weise fehlerhafte Produkte nach sich ziehen könnte = Abweichung
MFG nach Berlin
E.Pauer
N'Abend mein Lieber,
das sehe ich genauso, jedoch sind wir Auditoren nun mal fähig und der Lage auch mit solchen Formulierungen zu hantieren. Schließlich sind das Anforderungen an Stellen, die Managementsysteme auditieren und zertifizieren.
Selbst bei der Bewertung der seinerzeit noch im Entwurf befindlichen
FDIS ISO 9001:2008 war sich die Fachwelt nicht ganz einig. Erst hiess es, dass bei einem gut umgesetzen QMS kein Handlungsbedarf existiert. Später äußerte sich der
TC 176 sowie auch Kreise beim
IAF, dass die 9001:2008 nun doch neue Anforderungen mit sich bringt und deshalb haben wir eine Übergangsfrist.
Es bleibt also kompliziert.
Musses' aber nich', weil im internen Audit also in der Praxis sieht das mit den Bewertungskriterien schon wieder ganz anders aus. Z.b.:
Legende für Bewertung
0 = Keine Festlegung/Dokumentation, kein Nachweis in der Praxis
1 = festgelegt/dokumentiert, kein oder wenige Nachweise in der Praxis
2 = keine, wenige Festlegungen/Dokumentation, in der Praxis nachgewiesen
3 = vollständig festgelegt und vollständig in der Praxis nachgewiesen
Beste Grüße
Rudi