Hallo,
die Aussagen von E.Pauer kann ich nur unterstreichen. Vielleicht noch die ein oder andere Ergänzung.
1.) Es werden nur entsprechende Audits gefordert, aber diese können sich lt.Norm auf Prozesse und/oder Bereiche beziehen. Jedoch wird direkt gesagt, dass das die Auswahl vom Status und der Bedeutung der Prozesse abhängen sollte. Heißt dann im Klartext, alle von der Norm geforderten Prozesse, alle Kernprozesse und alle kritischen unterstützenden Prozesse. Sollte dass nicht der Fall sein, wird jeder Zertifizierungsauditor darauf hinweisen.
2.) stimme ich voll den Aussagen zu.
3.) Heute spricht man noch von drei Arten von Audits: Prozess-, Produkt- und Systemaudit. Natürlich gibt es noch weitere wie UM-Audit, Supplieraudits, Layered Audits usw, die sich aber wieder auf die genannten drei Arten zurückführen lassen. Das Zertifizierungsaudit ist ein Systemaudit, das durch einen externen Auditor (entsprechende Regeln sind zu beachten) durchgeführt wird. Daher auch die Unterscheidung zwischen 1st, 2nd und 3rd party.
1st party: Audits im eigenen Unternehmen
2nd party: bei Lieferanten und Kunden (i.d.R. der Vorgänger und Nachfolger innerhalb der Lieferantenkette)
3rd party: durch einen unabhängingen externen Auditor/Gesellschaft (i.d.R. die Zertifizierungsaudits)
Das waren meine Ergänzungen/Erläuterungen.
Gruß
Thorsten