Hallo n.the,
grundsätzlich kann man dazu folgendes sagen:
Wenn eure QMV diesen Prozess so beschreibt wie er heute gelebt wird, dann ist das grundsätzlich nicht zu beanstanden. Der Prüfer hat aber auch das erkannt, was mir beim Lesen dazu eingefallen ist.
Das, was der Kollege als Projektdatenbank eingeführt hat und sich (leider) nicht durchgesetzt hat, gehört in die Kategorie Mangementbewertung und KVP. Die Anzahl der Anfragen, aus denen dann ein Angebot hervorgeht ist doch eine ideale Prozesskennzahl. Weiterhin kann man dann die zweite Prozesskennzahl aus dem Verhältnis Anzahl der Angebote zum abgeschlossenen Vertrag bilden. Wenn da die Zahlen monatlich betrachtet im Vergleich zu den Vormonaten stark abweichen, dann muss die rote Lampe angehen.
Von daher würde ich eher darüber nachdenken, den Prozess zu optimieren und die Datenbank oder eine andere Variante dieser Datenbank einzuführen. Die Frage, warum eine Anfrage nicht zu einem Angebot oder ein Angebot nicht zu einem Vertrag geführt hat ist doch eine sehr interessante, die es sich lohnt zu beantworten.
Die eigentliche Frage, wie ich das bei den Kunden mache: Bei Kleinunternehmen wird die Anzahl der Anfragen, Angebote und Verträge gemessen. Manchmal mit einfachen Mitteln: Angebote und Verträge haben fortlaufende Nummern und beginnen am Anfang des Jahres mit 1. Am Ende des Jahres ist dann das Ergebnis vorhanden

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Bei größeren Unternehmen unterstützt diese Auswertung dann ein ERP oder CRM System, bei denen bspw. dann auch Notizen hinterlegt werden können. Man muss aber auch immer die Branche und die Verhältnismäßigkeiten berücksichtigen.
Ich hoffe ein wenig weitergeholfen zu haben und wünsche ebenfalls ein schönes Wochenende