QM-Abteilung schrieb:
Guten Tag,
Meine Frage is wie folgt.
Wir sind seit Dezember 2010 zum 2 mal zertifiziert ( neue Zertifizierung nach 2007).
Die Zertifizierung von 2007 war ohne Punkt 7.3 Design und Entwicklung, wir haben erwähnt, dass unsere Mutterfirma dies für uns macht , mit Beweis selbestverständlich.
Unsere Geschäftsleitung hat bei der zweiten Zertifizierung entschieden, dass wir den Punkt 7.3 selber übernehmen.
Wir sind nun zertifiziert nach ISO TS mit Design und Entwicklung.
Da der Verfolgungsaudit nach ISO TS vor der Tür steht und wir noch nicht So weit mit der Dokumentationsvorbereitungen was Punkt 7.3 angeht, verlangt der Quality manger von mir ( mein chef halt), dass ich den QMH ohne Revision belasse und er wird den Auditor erklären, dass wir noch net so weit sind mit 7.3 und dass unsere Mutterfirma es immer noch vor uns macht.
Ich denke aber, dass unser Zertifikat Punkt 7.3 aufweist und ob der Auditor damit einverstanden sein wird, weiss es net.
Bitte, was denkt Ihr darüber.
Ich will den QMH updaten, nur hab dieses Hindernis.
Danke
Bellamy
Liebe Bellamy,
generell sollte zur Realisierung der Scope-Änderung im Zertifikat die Übertragung eines Kundenauftrages, welcher die Verantwortung für die Produktentwicklung abbildet vorhanden und nachweisbar sein. Der Zusammenhang der Entwicklungsanforderungen in Bezug auf die ISO 9001 sowie den hohen Anforderungen der ISO/TS sollte im Unternehmen kompetent bekannt und mit dem Nachweis eines festgelegten, systematischen Planungsprozesses nachgewiesen werden können. Die Abbildung der Entwicklungsphasen inkl. Meilensteine s. VDA-Band 4 Teil 3 muss sich in der Projektplanung widerspiegeln. Zusammenhang zwischen Projektmanagement und QM-Planung muss ersichtlich sein. Das ist lediglich das äußere Erscheinungsbild.
Wenn du nun den Ausschluss, welcher gemäß Kap.7 im Handbuch dokumentiert ist, nicht entsprechend modifizieren darfst/kannst wird das wohl nix mit der Scope-Änderung.
Entweder ranklotzen oder schwer zurück rudern
Beste Grüße
Rudi