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Eingliederung ausgelagerte Prozesse ins QM System
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THEMA: Eingliederung ausgelagerte Prozesse ins QM System



Eingliederung ausgelagerte Prozesse ins QM System 05 Mai 2011 11:43 #10940

Guten Tag zusammen,

hat jemand beispiele oder Ideen wie ausgelagerte Prozesse in mein QM-System eingliedern oder beschreiben kann.

Für Ihre Antworten bedanke ich mich im voraus.

Mfg

Devin

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Aw: Eingliederung ausgelagerte Prozesse ins QM System 05 Mai 2011 12:27 #10943

Hallo,

als erstes solltest du dies in einem Scope die ausgelagerten Prozesse beschreiben. Art un dUmfang dann Wo fängt euer Prozess an und wo hört dieser auf.
Dies kannst du ganz normal in einer Prozessbeschreibung darstellen. Wichtig hierbei ist, dass du die Schnittstellen genau betrachtest. Die Prozessanalyse kannst du mit einem Turtle ordentlich darstellen.

Gruß
Wolfgang
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Wolfgang
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Aw: Eingliederung ausgelagerte Prozesse ins QM System 06 Mai 2011 07:27 #10949

Bitte mal ein Beispiel
  • Devin
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Aw: Eingliederung ausgelagerte Prozesse ins QM System 06 Mai 2011 07:50 #10950

Prozessbeschreibung kann wie folgt aussehen Überschriften:

1. Zusammenfassung
2. Umfang
3. Ziel
4. Input
5. Output
6. Ausführliche Beschreibung
7. Ablauf Darstellung Workflow
8. Kennzahl
9. Referenzen
10. Historie

In den Punkten 1 o. 2 kannst du den Geltungsbereich reinschreiben.
Wo hört dein Prozess auf und wo fängt dein Prozess an, kommt logischerweise in den Punkten 4 u. 5.
  • WolfgangA
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VIele Grüße

Wolfgang
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Aw: Eingliederung ausgelagerte Prozesse ins QM System 08 Nov 2011 14:23 #12209

Hallo,
mir stellt sich gerade eine sehr ähnliche Frage.

Ich frage mich wie ich ausgelagerte Prozesse (Buchführung, IT, ...) beschreiben kann.

Mein bisheriger Ansatz ist das ich 3 Prozesse draus mach:
1. Auswahl eines Dienstleisters
2. Bewertung bestehender Dienstleister
3. "Pflege" (Bereitstellen von Infos für DL, Melden eines Bedarfs, Abfragen von Infos beim DL, ...)

Andererseits überlege ich mir ob ich das denn überhaupt so brauche. Sind DL nicht auch Lieferanten? Wie ich Lieferanten auswähle und Überwache habe ich ja schon beschrieben.
Und die "Pflege" könnte ich ja über eine Arbeitsanweisung abdecken in der ich sage das die MA verpflichtet sind den DL mit den nötigen infos zeitnah zu versorgen, ... .

Ich komme mir gerade ein bischen so vor als würde ich ein kleines Dokumente-Monster erschaffen- und genau das will ich ja eigentlich nicht.
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Aw: Eingliederung ausgelagerte Prozesse ins QM System 09 Nov 2011 08:58 #12220

Hallo zusammen,
ausgelagerte Prozesse haben ja so den Charakter von Fegefeuer kombiniert mit Magengeschwür. Ich hab ein ganz rigoroses Terminationsvorgehen was Ausgelagerte anbetrifft: alles was nicht direkt am Kunden (bei Dienstleistungen) oder an seinem Produkt getan wird, ist kein ausgelagerter Prozess - sondern Zukauf. Was technisch und wirtschaftlich genau definierbar ist fällt auch hinten über.
Damit kippen zumindest die meisten Dienstleistungen - weil sie indirekt sind - hinten über. IT, Buchhaltung und Konsorten sind indirekt und damit Zukauf.
Generell ist es doch so, daß es keine Zwei-Klassen-Gesellschaft gibt: ich bin ja als Lieferant für meine Zukäufe dem Kunden gegenüber in der gleichen Art und Weise verpflichtet wie für die Ergebnisse aus ausgelagerten Prozessen - letztere sind nur aufwändiger in der Handhabung).
Zugegeben - es gibt Momente da macht mein Zertauditor den Eindruck, als wolle er mir widersprechen...
Grüßle
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Aw: Eingliederung ausgelagerte Prozesse ins QM System 09 Nov 2011 10:23 #12221

tommmili schrieb:
Hallo zusammen,
ausgelagerte Prozesse haben ja so den Charakter von Fegefeuer kombiniert mit Magengeschwür. Ich hab ein ganz rigoroses Terminationsvorgehen was Ausgelagerte anbetrifft: alles was nicht direkt am Kunden (bei Dienstleistungen) oder an seinem Produkt getan wird, ist kein ausgelagerter Prozess - sondern Zukauf. Was technisch und wirtschaftlich genau definierbar ist fällt auch hinten über.
..........
Grüßle
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Ok Thomas,
das geht bei einer gGmbH wahrscheinlich und wird aus diesem Grund von eben diesem, sicher auch anderen, ZertAuditor akzeptiert.

Bei einem Mitarbeiterumsatz von ca. 23.000 Euro pro Jahr kann niemand wirklich von einem Industrieunternehmen sprechen und bei einer Lohnskala von 66 Euro bis 930 Euro pro Monat gibt es keinen Arbeitsmarkt als eben diesen.

Hier treten, meiner Meinung nach völlig andere Gesichtspunkte in den Vordergrund, aber eben keine wirklich wirtschaftlichen im eigentlichen Sinne.

Natürlich müßt ihr Preise machen, damit ihr Aufträge erhält und das ist auch gut so, aber der Ablauf ist nicht wirklich mit Industrieunternehmen vergleichbar.

Grüßle
Peter
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Aw: Eingliederung ausgelagerte Prozesse ins QM System 11 Nov 2011 08:39 #12236

Hallo Peter,
schon klar: wir sitzen in Wolkenkuckusheim, dröhnen uns ständig zu und tütteln den Tag davon mit Mandelas malen, vierteiligen Puzzles legen und grenzdebilem Meditieren.
Wenn unsere Kunden oder gar ein Zertifizierungsauditor kommt, haben wir ja den Blödheitsbonus, nur diesem und ausschliesslich diesem verdanken wir Zertifikat und Nominierungen.
Und die Erde ist eine Scheibe.
Oder glaubst Du allen Ernstes, eine Organisation - sch***egal ob mit oder ohne g - wird Tier 1 bei Porsche, Tier 1 bei VW und Tier 1 bei Audi wenn:"(Zitat) der Ablauf ist nicht wirklich mit Industrieunternehmen vergleichbar (zitat Ende)" ist???
Wobei: was bitte schön hat meine Vermeidungstaktik bezüglich ausgelagerter Prozesse mit unseren Wirtschaftsdaten resp unserer Angebotsgestaltung zu tun?
Ich lade Dich hiermit herzlich ein, Dir ein Bild vor Ort zu machen, mit Verlaub sind Deine Ansichten über gGmbHs meiner Meinung nach nicht generell haltbar (für die Planung: wir sind in der "Metropolregion" von Stuttgart angesiedelt)
Grüßle
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Aw: Eingliederung ausgelagerte Prozesse ins QM System 11 Nov 2011 10:43 #12238

Hallo Thomas,
ich kann mich nicht erinnern Dich persönlich beleidigt zu haben und wenn ich mir meine Meinung aus dem von Dir beanstandeten Beitrag anschaue, kann ich dort auch nichts entdecken.

Ich behaupte ja nicht, dass ihr einen Umsatz von z.B. 1,4 Millionen Dollar pro Mitarbeiter und Jahr wie Google machen müßtet, ein industrieller Dienstleister kommt durchaus auf weit über 100.000 Euronen und muss das auch, ansonsten existiert er nicht mehr. Euer gemeinnütziges Unternehmen liegt da bei weit weniger als einem Viertel.

Das kann man nun bewerten und nach Gründen suchen, warum ein Betrieb wirtschaftlich so geführt wird. Meiner Meinung nach habe ich die Gründe entdeckt und ich finde es auch in Ordnung, dass diese Betriebe am normalen Wirtschaftsleben teilnehmen.

Deine sogenannte Vermeidungstaktik, würde ich mal unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten näher betrachten. Weshalb glaubst Du macht fast jede Firma ihre Buchhaltung selbst?

Ach ja, ich verkehre durchaus in vergleichbaren Betrieben, die sich von eurem nicht wesentlich unterscheiden und in Gefängnissen deren Einsitzende auch Dienstleistungen für die Wirtschaft erbringen.

Grüßle
Peter
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Aw: Eingliederung ausgelagerte Prozesse ins QM System 14 Nov 2011 07:10 #12246

Hallo,

ich sehe es wie Thomas, wenn ich es verhindern kann, verhindere ich es. Hat ein Dienstleister ein Zertifikat und leistet gute Arbeit, gilt er als Lieferant und wird genauso bewertet. Macht mir und dem Dienstleister das Leben einfacher. Aber was wenn der Lieferant eben kein ISO Zertifikat hat, ich aber für die ISO/TS eins bräuchte? Da ist die verlängerte Werkbank ein Segen.

Den Peter, ob groß oder klein uns geht es doch um die Qualität!! Und ich finde den Unterschied nicht: Habe einen Lieferanten der liefert eine Stahlstange vorgedreht, wir beschichten diese und dann wird sie auswärts noch mal bearbeitet. Macht einer in der Reihe einen Fehler - ist das Teil kaputt. Warum ist der Stahllieferant ein Lieferant und der Schleifer nicht? (wenn ich wollte könnte ich vom Lieferanten einmal im Jahr ein Reqalifizierung verlangen und vom Schleifer mit jeder Lieferung eine Fähigkeit, warum diese Unterscheidung?)

Und hier gelten halt wieder rein wirtschaftliche und in unserem Fall auch Weltmarkt Bedingungen (mein "Standard"-Lieferant bekommt das Grundmaterial nicht in geeigneter Form gekauft). Unser Nachbar kann einspringen und helfen, und da es hier darum geht bei einem Endkunden wie Daimler Bandstillstand zu vermeiden, da ist man doch gern zu Kompromissen bereit. (das Leben ist bunt und nicht schwarz weiß!)

Aber zu Devin und BQC, wenn ich nicht muss würde ich mir den Aufwand mit der Prozessbeschreibung echt sparen und die besagten Dienstleister als Lieferanten ansehen.

Gruß

TamTom
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