Hallo Ulrike,
ich stelle mir gerade vor ich bin in einem Betrieb von ca. 600 Ma. Dort fährt ein LKW über die Pforte vor den Wareneingang und gibt die Ware per normalen Lieferschein ab.
Hier kann in Wirklichkeit niemand erkennen um welche Art Lieferung es sich handelt.
Dann kommen bei anderen Lieferanten Lieferungen nicht per Stückgut oder Palette sondern regelmäßig per UPS oder sonst einem Dienst. Ob da etwas anders läuft sieht man nicht unbedingt.
OK bei einem Hubschrab könnte man aufmerksam werden und sich das notieren um ein Lieferantenaudit vorzubereiten.
Selbst wenn normalerweise eine Spedition XY vom Lieferant kommt oder ein eigener LKW und nun auf einmal eine andere Spedition oder überhaupt eine Spedition muss das noch lange nicht auf Schwierigkeiten beim Lieferanten hindeuten, denn einmal kann ein LKW bei einer Spedition in Reparatur sein oder einen Unfall haben oder sonst was, dann kommt eben ein anderer Frachtführer. Selbst beim eigenen LKW der durch eine Spediton ersetzt wurde können unzählige Gründe, die nichts mit der Lieferbereitschaft zu tun haben, dahinterstecken. Selbst wenn eine oder mehrere Lieferung/en verspätet ankommt können Gründe vorliegen, die nichts mit Lieferbereitschaft zu tun hat.
Also ich persönlich sehe hier keine Handlungsnotwendigkeit von Seiten des Empfängers.
Bei den regelmäßigen Lieferantengesprächen (Audits) sollten, meiner Meinung nach, durchaus die Sonderkosten abgefragt werden. Alles andere halte ich persönlich nicht unbedingt für handlebar, weil der Aufwand zu groß ist.
Ich würde die Nebenabweichung nicht annehmen wollen, eigentlich eher "zurückweisen".
Grüßle
Peter