Hallo,
jetzt schalte ich mich doch mal rein.
ich habe meine Scheine beim Fernschule Darmstadt (QMB); TÜV (QM, EOQ); und VDA (TS,6.3 usw. gemacht. und mußte feststellen das bei den Automotive bezogenen Schulungen der VDA sehr gut aufgestellt ist, bei den allg. wie 9001 usw. war der TÜV und die Fernschulen ganz O.K.
Der Preis sollte hier nebensächlich sein, denn im Grunde kosten die guten Seminare alle ung. gleich. (ca 400-500€/Tag).
Nun zu den Scheinen:
Wie ich leider immer wieder feststellen muß sind die kundenforderungen nicht oder nur unzureichend bekannt. (Automotive). Hier gibt es ebenfalls Richtlinien (z.B. VDA die dies übersichtlicher darstellen). Aber es bleibt nicht aus, das man die CSR (CustomerSpecificRequirements) mal lesen sollte. Man sollte nicht immer warten bis wer alles vorkaut und in verträglichen Häppchen serviert.
Der Ford u. GM fordert zum Beispiel 1st & 2nd Party ISO/TS Auditoren, einen Nachweis kann ich nunmal nur über ein Zertifikat erlangen und das er alle 3 Jahre aufgefrischt werden sollte kann nur von Vorteil sein.
Im neuen VDA 6.3 steht doch unter Kap. 3. die Qualifikationsanforderung drinnen ....erfolgreiche Teilnahme. (Also Prüfung) usw.
Ziel sollte es ja sein, dass die Auditoren als kompetente Personen auftreten und hier ist nach m.E. es unumlässlich das diese Scheine vorzeigen können. (In D zählen nunmal nur Scheine).
Ich habe zum Beispiel die ISO/TS und alle Kunden (Audi/VW/ Daimler/BMW/Ford/GM/FIAT/PSA usw.) in eine Matrix gegenüber gestellt. So hat man eine herrliche Übersicht, was der einzelne Kunde (und auch wir und andere Tier1) von der Norm verlangen.
Ich hoffe ich konnte diesem Beitrag wieder etwas Sachlichkeit integrieren.
Viele Grüße
Wolfgang