Hallo werte Qualitäter!
Mehr oder weniger brauche ich heute eine clevere Strategie um
einem evtl. Eklat vorzubeugen:
das Zertifizierungsunternehmen welches uns nach der ISO zertifizierte (in den 90ern)
ist quasi "ein alter Hase" auf weiter Flur und hat eben unser Unternehmen (noch lange vor meiner
Zeit) in die Schranken eines QMS gewiesen.
Nun kam ich letzten Jahres in den GEnuss das Re-audit mitzuerleben, kurz nach meiner Einstellung.
Ehrlich gesagt ist mir bis heute nicht ganz klar, wie diese Zertifizierung (schon damals) erfolgreich sein konnte...
1. muss ja eigentlich der Ext.Auditor nach 3 Jahren ausgetauscht werden etc etc, auch von meinen anfänglichen neuen Ideen/Verbesserungsgedanken (ich bin eingestellt um irgendwann mal die TS zu erreichen)war der Herr relativ wenig begeistert und liess mich das auch sehr spüren ("... ich solle die Kirche im Dorf lassen..."), seine Begleiter waren jedoch froh um den "neuen Wind".
2. Nun hab ich mich etwas schlau gemacht und siehe da, dieses Institut ist gar nicht in der Lage die TS2 zu zertifizieren, deshalb stehen meine Mitarbeiter auch wissenstechnisch der Norm sehr unschlüssig gegenüber, da dies für Sie alles Neuland ist.
--> Wie kann ich dies meinem vollkommen von dem Mann überzeugtem Chef beibringen, dass er uns so rein gar nichts nützt, zumal er meine Arbeit mehr oder weniger behindert (Lieferantenbewertungen etc. seien unnötig z.B.).Er hätte jedoch gern, dass ich mich
bei einigen Dingen mit ihm kurz schliesse!!! (Bin ich da zu eigen, wenn ich sage, dass es irgendwie meine Autorität untergräbt oder seh ich das zu eng?) Problem ist eben, dass ich derzeit echt die Einzigste bin, welche die TS wirklich kennt.
J.