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THEMA: PPM - Vorgaben



PPM - Vorgaben 06 Aug 2007 14:25 #414

Hallo Kolleginnen und Kollegen,

heute brauche ich mal Hilfestellung

Wir sind innerhalb der Autmobilindustrie als Tier2, in manchen Konstellationen auch als Tier3 Lieferant tätig.

Gibt es klare Vorgaben wie Lieferanten nach Tier2, bzw. in nach Tier 3 hinsichtlich ppm zu bewerten sind ?

=> Target ist Null - soweit klar, aber normalerweise gibt es einen periodischen Maximalwert ( z.B. pro Monat ).

Kann dieser Wert ermittelt werden oder vergebt Ihr diesen variabel ( ggf. von der Produktgruppe abhängig, etc. )

Schön wäre hier auch ein Softwaretool, etc.

Danke vorab für Eure Unterstützung

Gruss
Rainer
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Re:PPM - Vorgaben 06 Aug 2007 15:36 #416

Hallo Reiner,

=>TIER (engl.): Rang (Rang/Ebene in der Lieferpyramide)

ich denke dass die allgemeinen Forderungen der Automobilindustrie nicht abhängig von der Lieferantenebene sind. Möglich ist, dass in einer Qualitätsvereinbarung Fehlerzahlen abweichend der allgemeinen Forderungen vereinbart sind. Ansonsten Cpk 1,33 = 31,7 PPM und Cpk 1,67 = 0,29 PPM, wenn das nicht erreicht wird sind Fehlerentdeckungs- Maßnahmen und KVP unumgänglich um das Ziel zu erreichen. Selbstverständlich kann man Ziele für schrittweise Verbesserungen vorgeben, und versuchen diese durch Prozessanalysen und Verbesserungs- Maßnahmen im Prozess zu erreichen.


Gruß

Andi
  • Andi
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  • Beiträge: 59

Re:PPM - Vorgaben 07 Aug 2007 05:45 #422

Hallo Rainer,

wir hatten dieses Thema auch bei unserem letzten Audit.

Eigentlich müsste man eine PPM-Kette (ähnlich einer Tolereanzkette) aufbauen.

Als Beispiel:
Wir müssen zum Kunden hin 60 ppm liefern. 30 ppm brauchen wir selber für unsere Fehler, d.h. 30 ppm darf der Lieferant anliefern was dann zum Kunden "durchgehen kann". Wenn wir jedoch eine Entdeckungswahrscheinlichkeit von 80% bei dem Lieferantenfehler haben, dann könnte der Lieferant theoretisch 150 ppm (30/20*100) anliefern.

Gruß, Roland
  • Roland
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  • Beiträge: 521
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Re:PPM - Vorgaben 17 Aug 2007 07:24 #491

Hallo,


ich würde an Eurer Stelle versuchen, mit Euren Kunden gesonderte Vereinbarungen zu den Produkten unter Berücksichtigung der VDA Bände 3 Statistik und 4.7 wirtschaftl. Prozessgestaltung zu treffen. Wichtig ist die Darstellung wie Ihr oder gemeins. mit Kunde sicherstellt das keine fehlerhaften Prukte an den Endkunden kommen. Es ist in jedem Falle schwierig da die meisten Kunden von den 50 ppm ( die für uns üblich sind)am liebsten vom System auf das Einzelteil rückwärts rechnen. Mathematischer Blösinn aber eben Kundenwunsch.


Gruß, Gerd
  • freddypharkas
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  • Beiträge: 56

Re:PPM - Vorgaben 27 Aug 2007 15:19 #552

Hallo,

Also, dass ist ein Thema, bei dem man duchaus auch mal Kundenentwicklung betreiben darf. Den logisch, abhängig vom Lieferumfang = Anzahl gel. Teile ist das ppm Ziel festzulegen. Wenn man jetzt die Ziel-ppm für Dekorteile (subjektive Oberflächenbeurteilung) beim SLR festlegen möchte, kommt man schnell in den 100.000er Bereich.

Also mathematischer Blödsinn, den auch die OEM´s verstehen, wenn man es denen erklärt. Pragmatisch Lösungen sind hier gefragt, die meistens auf "Anzahl Reklamationen" hinaus läuft.

Wichtig ist auch: Im Vorfeld bei der Lastenheftprüfung diskutieren. Nicht im Nachgang, wenn 50ppm schon unterschrieben sind...

Grüsse

Dirk66
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