Liebe Kampfgefährten und -gefährtinnen,
ich muss mich immer wieder dem "Problem" anonymer Bewertungen und Befragungen stellen.
Hintergrund: Ich arbeite in einem sozialen Bereich und wurde eingestellt, um ein QMS einzuführen. Dieser soziale Bereich war bisher an Tarifregelungen des ÖD angebunden; inzwischen gibt es einen eigenen Tarif. Die damit einhergehende Arbeitseinstellung ist ebenso von der Mentalität des ÖD geprägt. Inzwischen hält auch in unserem Bereich der Wettbewerb Einzug und wir müssen uns drehen, um Aufträge zu erhalten. Die Mitarbeiter gehen davon aus, dass ein Unternehmen im Sozialen Bereich demokratisch geführt wird und jeder mitentscheiden kann (Wir entscheiden, nicht der Markt und nicht die Geschäftsleitung).
Künftig sollen interne und externe Schulungen bewertet werden. Das entwickelte Formular fragt natürlich auch nach Namen des Mitarbeiters. Die Mitarbeiter wollen aber die Bewertung anonym ausfüllen, da sie das so von den Feedbacks für die Referenten gewöhnt sind und wahrscheinlich Konsequenzen bei einer schlechten Bewertung befürchten.
Welche Meinung habt ihr dazu? Anonym - es geht um die Bewertung der Schulung, nicht vorrangig um den Referenten - oder nicht anonym (zumal anhand der Schulungsliste nachverfolgt werden kann, wer welches Seminar besuchte).
Danke im Voraus.