Servus Kristin,
Gedanken über Dritte würde ich mir aus grundsätzlichen Überlegungen nicht machen. Damit fallen bei mir die Überlegungen für ein Handeln eines Lieferanten schon mal unter den Tisch.
Wenn ich mir überlege, mit welchen Reaktionszeiten mit einer solchen Organisation erreicht würde, kann ich mir nicht vorstellen so etwas einzuleiten. Ganz zu schweigen über die räumliche Kapazität eines externen Messknechts. (Hast Du Dir mal Räumlichkeiten von Messlaboren angeschaut?)
Wenn ich mich dann in die Position Deines Kunden versetze, kommen mir dann hübsche Gedanken in der Richtung, dass ihr wohl ein Betrieb sein könntet, der Qualität misst und nicht herstellt. Was darauf folgt kannst Dir ja leicht mal ausdenken. Ich würd Dir zuerst mal ein Audit aufs Auge drücken. Dann höchst wahrscheinlich darüber nachdenken, zumindest einen Zweitlieferanten aufzubauen, der die gleichen Teile herstellt wie ihr.
Dann noch die Geschichte mit der Logistik! Wann erfolgt der Gefahrübertrag? Glaubst Du wirklich, dass sich jemand darauf einlässt die Haftung für eure Produkte zu übernehmen sobald diese euren Werkhof verlässt? Schon alleine das mehrfache Auf- und Abladen birgt eine erhebliche Gefahr für ganze Gitterboxinhalte oder wie auch immer verpackt, sagen wir mal Verpackungseinheit.
Deine Überlegung würd ich in Ablage P packen.
Grüßle
Peter