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Rückverfolgbarkeit bei Massenprodukten
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THEMA: Rückverfolgbarkeit bei Massenprodukten



Rückverfolgbarkeit bei Massenprodukten 28 Jun 2010 10:53 #8306

Wie kann ich eine Rückverfolgbarkeit gewährleisten, bei Massenproduktionen?
Wir, als Bimsaufbereiter stellen Bims in verschiedenen Körnungen und Qualitäten her.
Am Tag fallen davon ca. 500 to. (pro Körnung) an.

Da dies loses Schüttgut ist, es keine Tageshalden gibt, läuft derzeit alles auf einen Bimsberg… .

Hat da jemand eine praktikable Idee?



Grüße S-Steini
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Aw: Rückverfolgbarkeit bei Massenprodukten 28 Jun 2010 12:13 #8308

Hallo Susanne,
kein Mensch verlangt eine Rückverfolgbarkeit bis in den Steinbruch oder in die Mine.

Die Rückverfolgbarkeit beginnt bei der ersten praktikablen Möglichkeit.

Wo das bei Euch ist, kannst ruhig selbst festlegen. Beispiel: Messstation Korngröße oder erste Station nach dem Verbacken oder sonst was.

Sollte es Möglichkeiten geben, dass grundsätzliche Vermischungen auftreten können, dann eben ab da wo Du Dir sicher bist, dass alles noch ok ist. Dann wird eben ab dort die Menge mit einer Warenbegleitkarte geführt und gut ist.

So und jetzt viel Spaß beim Betriebsrundgang und den vielen Gesprächen mit den Bedenkenträgern.

Grüßle
Peter
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Aw: Rückverfolgbarkeit bei Massenprodukten 30 Jun 2010 12:56 #8312

Hallo,

in welche Anwendungen liefert ihr? Welche Kunden habt ihr / Branchen?

Ggf mal die Kundenanforderungen anfragen.

Beste Grüße
Thorsten
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Aw: Rückverfolgbarkeit bei Massenprodukten 01 Jul 2010 08:31 #8319

Hallo Susanne,

hier sind wirklich die Kundenforderungen gefragt.

Wobei es natürlich mehrfach Ansätze gibt

Bsp.: Chargenrückverfolgbarkeit, d.h. Ihr vergebt eine laufende Nummer für eine Herstellcharge pro Körnung mit Info des Herstelldatums.

Bei der Bimssteinerzeugung kann sicherlich wie bei anderen Bauerzeugnissen eine Chargenkennung (im Werkzeug oder bspw. mit Bubblejet-Aufdruck direkt nach der Herstellung) erfolgen, um nachvollziehen zu können, von welchem Stein (Produktionsanfang) bis zu welchem Stein (Produktionsende) welche Bimssteincharge in welcher Körnung produziert wurde. Somit habt Ihr für Eure Prozesskette eine entsprechende Rückverfogbarkeit. das ist natürlich mit entspr. monetärem Aufwand verbunden, daher die Bitte, die Kundenforderungen hinsichtlich dem Detaillierungsgrad der Chragenrückverfolgbarkeit zu klären.

Freundliche Grüße
Rainer Zipperer
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Aw: Rückverfolgbarkeit bei Massenprodukten 01 Jul 2010 11:39 #8328

Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank, für die Antworten.

Bei den Bimssteinen (Zementgebunden) macht es Sinn, mit Chargenaufdrucken zu arbeiten. Wird auch gemacht.

Jedoch wie sieht es mit losem Schüttgut aus?
Schüttgut = loser Bims auf LKW = Massenproduktion

Kann ich da einen Verweiss auf die Wiegekarte geben? Steht dann zwar nicht auf dem Produkt, wie auch, aber so hat der Kunde eben was in der Hand, was er und auch wir als Hersteller nachvollziehen können.

Unser Endkunde möchte eben auch bei losem Schüttgut eine Nachverfolgbarkeit haben, bzw. wir sollen diese Gewährleisten.
Und da kam mir eben die Idee mit dem Zusatz auf dem Wiegeschein.
Herstelldatum / Chargennummer

Danke nochmal für die Hilfe und Ideen von Euch.

LG
  • s-steini
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Aw: Rückverfolgbarkeit bei Massenprodukten 13 Jul 2010 20:40 #8375

Natürlich könntest du dein Schüttgut noch gravieren, oder einfärben wenn der Kunde das möchte und ihm das was Wert ist

Du hast auf deinen Wiegeschein eine fortlaufenden Nummer und kannst auch noch Jahre später nachschauen,was da drauf steht WENN er dir diese Chargennummer nennt und bei der Weiterverarbeitung diese Nr. auf seinen Begleitscheinen übernommen wird und Teile später nicht vermischt.

Lösungen gibt es immer,wenn ein Kunde einen Wunsch hat.
  • Timo
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Aw: Rückverfolgbarkeit bei Massenprodukten 16 Jul 2010 16:26 #8421

Ich würde die Sache etwas anders angehen:
Zuerst müssen wir einmal wissen, was für den Kunden wichtig ist. Ist es der Stein, der Zement oder die Prozedur der Mischung / Verarbeitung? Daraus sollte sich dann ergeben, wie man eine Rückverfolgbarkeit sicher stellt.
Wenn z.B. das Produkt immer wieder auf den "Bimsberg" aufgeschüttet wird, und dann von dort auf LKW verladen wird und abtransportiert wird, dann gibt es natürlich kein FIFO (First In First Out) und es kann sein, dass der Kunde ein Produkt erhält, was zwar heute ausgeliefert wird, aber bereits vor einem Jahr produziert wurde.
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Karl Stanger
www.stangerweb.de

Aw: Rückverfolgbarkeit bei Massenprodukten 20 Jul 2010 13:55 #8439

Hallo nochmal,


Danke Karl, so sieht es genau aus...... es wird jeden Tag Material produziert, 5 Tage die Woche.
Und es fällt tatsächlich immer auf die selbe Halde.

Was nicht sein kann ist, das man einem Kunden ein Material aus dem vergangen Jahr auflädt, was nicht passiert, da wir nie so lange das Material liegen haben.

Wie ich einleitend schon sagte, es handelt sich um ein reines Massenprodukt!

Himmel ist das schwer.....*grübel*
  • s-steini
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