Hallo,
also wir mussten, das ganze für einen Kunden anwenden, der aber selber nicht so genau wusste was er will.
Ich habe vor einigen Monaten mal in einem Thread gefragt, ob der Faktor Mensch abstellbar ist und eine 3x5 TW Methode dabei sinnvoll, du siehst also es gibt sehr wohl Fallstricke, zumal bei uns noch dazu kam, das der Fehler intern gefunden wurde und auch nach dem 1.mal abgestellt wurde, somit also der 2 und 3. Pfad schon sehr schwierig und fragwürdig war.
Meiner Meinung macht die Methode nur Sinn wenn ich wirklich einen Systematischen Fehler habe, der wiederholt beim Kunden ankommt und alle bisherigen Methoden versagt haben. Und man auch bereit ist das Ergebnis zu akzeptieren, hat man nämlich keine hochgradig automatisierte Fertigung, oder der Fehler ist nicht mit bezahlbaren Mitteln abzustellen, bringen mit die Erkenntnisse zu Ursache nichts!! Den die Ursache ist ja nur der 1. Schritt, was dagegen tun der 2. und wirklich wichtige.
Die Anwendung der Methode hat ein bisschen das Bewusstsein für die Suche nach der Grundursache geschärft, unsere Antworten mussten aber hochgradig politisch sein (Kunde war nicht glücklich mit uns, und musste uns im eigenen Haus gegen anderen Lieferanten verteidigen), so dass am Ende, der geschriebene Text wenig mit den Ergebnissen der Sitzung zu tun hatten. -> Sinn verfehlt. Beim nächsten Mal wird es wieder heißen komm QS saugt euch was aus den Fingern, was dem Kunden gefällt.
Am schwierigsten Finde ich es, die Fragen so zu stellen, das ich mindestens 5 mal Why Fragen kann, manchmal kenne ich die Ursache ja wirklich schon und konstruiere mühsam Zwischenstopps.
Gruß
TamTom