Hallo,
wir liefern auch u.a. lackierte Innenraumartikel für die Automobilindustrie.
Normalerweise wird in den Anfrageunterlagen auf die jeweiligen Normen der OEM's (BMW, usw.) verwiesen.
Von diesen gibt es je nach OEM teilweise schon sehr genaue Festlegungen bezüglicher der zulässigen Größen von Einschlüssen, Kratzern, Krater usw.. Weiterhin sind in diversen Normen die Beurteilungskriterien festgelegt (Betrachtungsabstand, Lichtstärke, Betrachtungszeit). Alternativ hierzu siehe auch VDA Band 16 =>
hier.
Weiterhin ist es auch üblich mit dem Kunden Grenzmuster zu vereinbaren (wird auch von allen mir bekannten OEM's so durchgeführt).
So, ich denke mal ihr liefert keinen OEM sondern einen Systemlieferanten zu. Jetzt ist entscheiden auf welcher Grundlage ihr eure Verträge / Angebote gemacht habt. Wurde in den Anfrageunterlagen auf die VDA-Bände oder entsprechende OEM-Normen verwiesen? Wenn ja, könnt ihr euch darauf berufen bzw. wenn euer Kunde weiterhin darauf besteht ihm erklären, dass dies eine Vertragsänderung ist und erhöhte Preise mit sich zieht.
Gruß, Roland