Hallo,
danke für den Hinweis mit der DIN, ich habe sie bestellt.
Mittlerweile habe ich die Daten ausgewertet. Die Ausbruchswerte sind nicht normalverteilt, sondern deuten auf eine Weibull-Verteilung hin. Dies bedeutet, dass die Standardabweichung s nicht symmetrisch um den Mittelwert x streut. Einige hohe Ausbruchswerte vergrössern die Streuung, dadurch wird der cpk mies. In der Regelkarte erkenne ich einen direkten Zusammenhang von x und s. Sprich wenn x gross wird, wird auch s gross. Dies würde ja bedeuten, dass ich den Prozess bezüglich der Ausbruchswerte verschlechtern müsste, um so nicht mehr einige, wenige hohe Ausbruchswerte zu generieren und einen ordentlichen cpk zu erhalten.
Da dies natürlich nicht im Sinne des Erfinders ist, habe ich mir folgendes überlegt:
Ich schaue mir die Wahrscheinlichkeitsnetze bei Prüfung auf Normalverteilung an und schneide dann die Daten, welche von der Gerade abweichen ab. Das sind die Werte, die sehr hoch sind. Dadurch habe ich dann eine Normalverteilung vorliegen, bei der die Standardabweichung s` um den Mittelwert x` symmetrisch streut. Und mit dieser Normalverteilung mach ich dann den cpk-Nachweis.
Was haltet ihr von diesem Vorgehen? Vielleicht steht ja in der DIN was genaueres, aber die bekomme ich erst nächste Woche.
Gruss Ponsch