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Werstromanalyse (Chargen/geringe Kundenbedarfe)
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THEMA: Werstromanalyse (Chargen/geringe Kundenbedarfe)



Werstromanalyse (Chargen/geringe Kundenbedarfe) 09 Sep 2011 17:58 #11798

<< verabschiedet sich höflich....auch von Peter^^


Gruß vom Wombatttt
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Letzte Änderung: 01 Mai 2012 18:57 von Wombatttt.

Aw: Werstromanalyse (Chargen/geringe Kundenbedarfe) 12 Sep 2011 09:15 #11804

Hallo,

das würde mich auch interessieren, bei mir ist es da ähnlich.

Aw: Werstromanalyse (Chargen/geringe Kundenbedarfe) 12 Sep 2011 20:51 #11806

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Letzte Änderung: 01 Mai 2012 18:58 von Wombatttt.

Aw: Werstromanalyse (Chargen/geringe Kundenbedarfe) 12 Sep 2011 21:01 #11807

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Letzte Änderung: 01 Mai 2012 18:58 von Wombatttt.

Aw: Werstromanalyse (Chargen/geringe Kundenbedarfe) 23 Sep 2011 05:38 #11880

Warum antwortet denn niemand? Ich finde die Problemstellung von "Wombatttt" sehr interessant und betrifft mich in ähnlicher Weise. Ich kann dazu nciht wirklich einen qualifizierte Aussage machen, da es bei mir sehr ähnlich ist und ich selbe rnciht genau weiß, wie ich beispielsweise einen Kundentak ausrechnen soll/kann, wenn sich die Chargen jede Woche ändern. Es gibt zwar auch eine Vorausschau für das nächste Jahr, jedoch sind da nur die nächsten 3 Wochen fix, alles andre kann sich noch ändern.

Da der Kundenbedarf eh sehr sprunghaft steigt und fällt, kann man sich dann ja eh nicht ihm richten oder? Oder man müsste ihn für jede Woche neu ausrechnen....

Aw: Werstromanalyse (Chargen/geringe Kundenbedarfe) 23 Sep 2011 06:16 #11881

Servus Timo,
bei Dir kann man sich vielleicht mit ein wenig Phantasie einen Reim auf diese Frage machen, auf die Gefahr total daneben zu liegen.

Ich geh mal auf "Stahlhandel und Stahlfertigung" ein. Hm da fällt mir ein dass es Firmen gibt die mit Normalien handeln und Coils und aus diesen Coils auch noch Einzelteile mittels Werkzeug fallend in Gitterboxen ihren Kunden verkaufen.

Schon fängt die Raterei an. Normalien hat man normal auf Lager im Prinzip FiFo, dort existiert eine innerbetriebliche Bedarfsplanung aufgrund der letzen Jahre.
Bei Teilen aus Werkzeugen ist das schon so eine Sache: Materialdicke, Beschaffenheit, Breite. Dann wie häufig kommen Änderungen? Grundsätzlich würde ich mal denken, dass man ein Coil auf einen Rutsch durcharbeitet, wg. Rüstzeit und Rüstteilen und Vermessung und Wartung Werkzeug und so weiter.

Wie Du siehst, gibt es nur gute Antworten, wenn die Fragen eine gewisse Inhaltsschwere haben. Bei Fragen die derart allgemein gehalten sind, dass man weder die Branche noch sonst was erkennen kann ist eine Antwort eher schwierig.

Ach ja und dann noch die Form: Wenn sich jemand ohne Anrede und Abschied hier verbreiten will, denke ich immer: Wieso eigentlich!

Grüßle
Peter
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Aw: Werstromanalyse (Chargen/geringe Kundenbedarfe) 23 Sep 2011 08:17 #11883

Hallo Peter,

da hast du natürlich recht! Es sollte alles in einer gewissen Form geschehen.
Bei mir persönlich ist es so, dass ja auch durchweg manchmal Kritik meinerseits zu dem Vorgehen meines Arbeitsgebers ersichtlich wird.(Berechtigt oder unberechtig). Ich bin erst seit kurzem fertig mit dem Studium und es ist mein erster Arbeitgeber. Daher wollte ich mich auch etwas anaonym halten. , ich bin da lieber etwas vorsichtig, ich hoffe ihr habt dafür Verständnis.
Also coils werden bei uns nicht gefertigt, es sind, in meiner Abteilung, Laserteile (Rohmaterial sind Eisenbleche in verschiendenen Güten/Stärken/Abmessungen). Diese werden entweder direkt als Laserteile verkauft, oder werden noch gekantet und oder oberflächenbehandelt (Fremdarbeit). Weiterhin kommt es oft vor, dass mehrere Laser-Kantteile zu einem Schweißzusammenbau (manchmal mit Zukaufteilen) zusammengeführt werden.
Es kann vorkommen, dass ein Schweißzusammenbau aus 15 Einzelteilen besteht.
Bei einem Hauptkunden, werden die Bestellvorgänge über EDI abgewickelt. Man kann die Lieferabrufe über ein ganzes Jahr bestrachten, jedoch ändern sich die Abrufe noch ständig, es sind nur die nächsten 3 Wochen fix. Diese Abrufe haben leider auch keine Regelmäßigkeit, sondern richten sich ganz nach dem Bedarf des Kunden. Man kann zwar eine Tendenz ausmachen, wann (in der Saison) mehr Teile benötigt werden und wann wenige, jedoch bleibt alles sprunghaft. Weiterhin ist das Teilespektrum sehr groß (über 1800 Atrikel) und es stehen nur begrenzt Fertigungskapazitäten zur Verfpgung (bspw. 5 Lasermaschinen, mit jeweils einem speziellen Gebiet, d.h. man kann nicht alle Teile auf jeder Maschine fertigen)

Leider kann ich mir so (mein Wissen ist ja auch eher theoretischer Natur) nicht vorstellen, wie man hier eine Fliessfertigung aufbauen könnte (idealerweise mit Chaku Chaku Linie etc...) Eher ein Pull basierndes KanBan system. Leider kennt sich damit niemand aus und die Organisation ist durch das Tagesgeschäft (wir müssen den Serienauftrag unterbrechen und schnell 10 Teile für jemand anderes fertigen) komplett gestört und es entstehen Umrüsten, Matrialbeiholen und wegstransportieren etc..

Aw: Werstromanalyse (Chargen/geringe Kundenbedarfe) 23 Sep 2011 09:26 #11886

Hallo Timo,
ich kenne solche "Einzelfertigungen" und auch die Abrufe.

Da bleibt euch wohl nichts anderes übrig, als eure Fertigung so zu optimieren, dass z.B. eine Tafel gelasert wird, auch wenn nur ein paar Teile benötigt werden. (Rüstzeitoptimierung) Das führt dazu, dass ihr immer ein paar Teile "auf Lager" habt. Gleichzeitig ergibt es den Vorteil, dass die teuren Laser nicht durch permanentes Umrüsten still stehen. Das "Lager" dann so organisiert, dass die verbleibenden Teile am jeweils nächsten Arbeitsschritt verbleiben, wenn es geht. Ihr habt dann allerdings unvollständige Abläufe, aber seid wesentlich flexibler. Das kann man mit Arbeitskarten lösen, die immer den Stand zeigen. Für eure entweder AV oder Projekt- Abteilung ergibt das natürlich ein erhöter Aufwand, das ist abzuwägen und zu rechnen.

So wie Du das beschreibst läuft es im IST-Stand eher als chaotisches System, das allerdings auch seine Vorteile hat.

Ich persönlich würde mal in den Workfloor gehen und mit den dortigen Mitarbeitern sprechen, um zu sehen welche Vorschläge von dort kommen. Das ist nicht selten zwar von manchen heftig, aber immer höchst invormativ um eine Veränderung abzuleiten.

Grüßle
Peter
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Aw: Werstromanalyse (Chargen/geringe Kundenbedarfe) 23 Sep 2011 10:31 #11887

Das stimmt, und das habe ich schon mehrmals gemacht.
Es ändert allerdings nichts an meinem Problem:
Ich habe die Aufgabe bekommen, über die Produktpalette eine Wertstromanalyse zu machen und kann schon alleine kein Kundentakt ausrechnen....

Aw: Werstromanalyse (Chargen/geringe Kundenbedarfe) 23 Sep 2011 10:54 #11889

Hallo Timo,
es ist leider immer wieder das Gleiche: In der Einzelfertigung eine Wertstrom zu machen, pardon, finde ich persönlich nutzlos, weil der Aufwand an Ingenieurleistung sich im Teilepreis nicht rechnen kann.

Du verbrätst hier Kosten, die diese Teile niemals wieder erwirtschaften werden.

Hier ist, meiner Meinung nach, Flexibilität gefragt.

Rechne einfach mal nach, was Deine Firma an diesen Teilen im Jahr verdient, meinetwegen auch über die gesamte Produktlebensdauer, dann setz mal Deine und andere für diese Analyse-Aufgaben eingesetzten Mittel dagegen.

Grüßle
Peter
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