Hallo zusammen!
Vielen Dank für den Feedback. Die Beobachtung von Hr. Pauer hat denke ich etwas damit zu, dass solche Summen belastet werden, da ich ähnliche Erfahrungen gemacht habe. Die meisten sind zu beschäftigt mit der 8D Bearbeitung und die Belastung wird mit einer Latenz von ca. 1-2 Monaten verschickt. Die GF macht die ersten 30 min. "Wind" danach wird die Belastung bei der Buchhaltung abgelegt und fertig. Aktuelle Reklamationen sind wichtiger und so wird es einfach nicht weiter hinterfragt. Belastungsauswertungen habe ich ebenfalls in den wenigsten Firmen gesehen.
Was die Kulanz angeht, ist es so eine Sache. Man ist teilweise mit der Reklamation an sich schon kulant. Da meistens subjektive Merkmale beanstandet werden (dekorativer Bereich), da sagt man "komm ... verschrotte das Teil und machen nicht lange dran rum" wer will schon seinen Kunden wegen paar € ärgern. Die Kulanz ist also ziemlich einseitig ... zu dem Zeitpunkt weiß man ja auch nicht, wie viel der Kunden Belasten wird.
Was man alles Belasten kann, ist mir leider klar

. Man kann auch so weit gehen und die Lagerfläche x Tage in Rechnung stellen ... meine Meinung nach hat das aber mit einer "Gesunden" Lieferanten - Kundenbeziehung wenig zu tun.
Der Schwerpunkt meiner Frage lag jedoch auf die Kostenfreigabe (vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt). Ich bin immer noch der Meinung, dass der Kunde nicht einfach so belasten kann/darf trotz Einkaufsbedingungen usw. Er muss vorher schon mitteilen was er alles machen muss z.B. 20 Std. Mehraufwand weil 20 Teile x 1 Std. pro Teil x Stundensatz. Ich hätte vielleicht mit meinen Mitarbeitern die gleiche Arbeit in 2 Stunden erledigt. Nun genau hier liegt meiner Meinung nach das Problem, denn ein mal belastet ist das Geld weg. Bis man eine Gutschrift erwirkt hat, vergehen Monate (wenn es überhaupt so weit kommt), und dies ist wiederum mit Ressourcen verbunden, die man meistens nicht hat. Hierfür eine elegante Lösung zu finden denke ich ist es fast unmöglich.
Gruß
Spider