Moin,
vielen Dank für die Interessanten Antworten.
Irgendwo las ich in diesem Forum mal einen lustigen Satz über das diskutieren mit einem Auditor...
Jetzt diskutieren die Auditoren untereinander, hihi...
Zurück zum Thema.
Mir ging es darum, das mir vermittelt wurde das ich Teile des Lieferumfangs per Entscheidungsmatrix nach einem Beißpiel aus VDA 6.5 vom Produktaudit ausschliesen kann, weil... Siehe meinen ersten Beitrag.
Um mal ins Detail zu gehen.
Es werden mehrere verschiedene Bauteile direkt ans Band geliefert, alle sind einzelne Kaufteile. ( < 4000 Stück / p.a. )
Manche sind sehr komplex, mit hoher Fertigungstiefe ( IMDS > 5000 Knotenpunkte ).
Manche sind einfache Spritzgussteile, die nie Feldausfälle oder 0km Reklamationen haben.
Letztere aknn ich für mich doch so bewerten das ich kein Produktaudit für dieses dusselige Plastikteil mache, so sagt mir mein gesunder Menschenverstand.
Die komplexeren ZSB's ind einem Produktaudit vollständig zu auditieren macht für auch keinen Sinn wenn ich Formulierungen in B - Freigabe Zeichnungen lese wie: " Nicht bemaßte Geometrien sind dem Datensatz zu entnehmen ". Also treffe ich doch eine Auswahl der Merkmale, die nach meiner ( und der des Kunden! ) Erfahrung mit dem ZSB getroffen wird.
Dafür nutze ich dann irgendein Hilfsmittel zur Dokumentation meiner Entscheidung, also o.g. Matrix.
Das prüfen aller Merkmale halte ich für nicht zielführend innerhalb eines Produktaudits.
Liege ich da wirklich so falsch?
Gruß
Michael