Hallo jetzt möchte ich auch noch meinen Senf dazugeben.
Bei diesem WauSetter sitzt man wirklich gerne vor der Kiste.
Ich hab da ein paar unterschiedliche Verfahren kennengelernt.
:Mittelständler Metallverarbeiter, hauptsächlich Stanz- und Folgeverbund Arbeitsgänge.
AA ist Bestandteil des Arbeitsauftrags (Seite 2), damit ist sichergestellt dass die Info immer "am Mann" ist.
:Tier 1 Kunststoffverarbeiter, Hinterschaumteile, Antiknarzauftrag, Stanzarbeiten, Tiefziehteile.
AA ist an jeder Arbeitsstation fest installiert (angeschraubt!), in der Regel in der Nähe der Bedienpulte oder der Zweihandauslöser. Diese Dokumente unterliegen dem Änderungsdienst und werden regelmäßig auf Vorhandensein und Richtigkeit geprüft. (Schichtleiter zu Beginn jeder Schicht.)
:Mittelständler Kunsstoffverarbeiter Spritzguß, Maschinen die 7 Jahre das gleiche Teil in drei Schichten produzieren, Notfallmaschinen, die dauernd andere Teile produzieren, 23 weitere Engels die alle paar Tage umgerüstet werden.
Hier liegen an zwei Maschinen die AA aus und sind an die Kette gelegt. Bei den anderen bringt der Vorarbeiter die AA mit und unterweist die Maschinisten und lässt sich die Unterweisung quittieren. Dann kommen die Unterlagen zum Auftrag und wandern bis zum Versand mit um dann in den Tiefen des Betriebs in Ordnern zu verschwinden.
Meiner Meinung nach erfüllen diese Betriebe alle die TS3, ich würde keinen kritisieren wollen, denn jeder lebt eben sein System, das sich im jeweiligen Betrieb eingespielt hat.
Grüßle
Peter