Hallo Michael,
erstmal herzlich willkommen hier.
Bezug nehmend auf Deine Frage... meiner subjektiven Meinung nach liegt Wolfgang schon ganz gut.
Ich glaube dass Du verschiedene Aufgaben, Anforderungen & Standards kombinieren mußt.
Genauer gesagt,
- nimm die PB für die MFU und überprüfe diese auf Anwendbarkeit für Induktivhärtung
- hole Dir die CQI-9 (aktuelle Rev. bei
www.aiag.org) und vergleiche, ob die formulierten Anforderungen des HTSA auch durch eure PB MFU abgedeckt sind
- ... (ich gehe davon aus daß ihr schon ein HTSA nach CQI-9 gemacht habt & auch die neue Anlage dadurch abgedeckt ist!?)
- Überprüfung der Sinnfälligkeit der Anforderung HV5? würde ich in diesem Rahmen nicht anzweifeln, vielleicht nach erarbeiten der Ergebnisse

Was ist in Zeichnung & CSR spezifiziert ????
Wenn externe Einflüss soooo gravierend sind, wie wollt ihr denn die ererwarteten korrekten Härtewerte sicherstellen?
Ich würd dabei genau "andersrum rangehen"... grad
weil ich weiß dass es viele (auch externe) Einflüsse gibt,
muss ich dafür sorgen, daß ich alle relevanten Einflüsse mit betrachte...
Noch ein Tip: ich würd mich von den Härtereiexperten & Labortechnikern nicht so "quick & dirty" abspeisen lassen!
Für die "Spezialisten" sollte das wirklich zum Kerngeschäft gehören, Maschinen, Anlagen & Prozesse beurteilen und qualifizieren zu können! ...und das nicht nur nach "Bauchgefühl", sondern nach wissenschaftlich und statistisch sauberen Methoden!
Ein wenig "böses Schmutzen" zum Abschluss: Hoffentlich führen die befragten "Härtereiexperten" keine Dienstleistung für euch durch... entweder wollen die nicht oder können die nicht - zu entscheiden was nun schlimmer ist, bleibt Dir überlassen!

Möglicherweise siollten die mal auditiert werden!?
Viele Grüße
Andreas