Wolfgang Schmieder schrieb:
Hallo Peter,
unsere eigenentwickelten Sondermessmittel sind spezielle Prüfvorrichtungen (meistens mit einer Messuhr), welche mit einem speziellen Einstellmeister justiert werden.
Beispiel: Gesamtlänge an einem Drehteil.
Es werden von diesem einen Sondermessmittel mind. 3 Stk. produziert, welche in unserer zerspanenden Fertigung und unserer QS (End-/Warenausgangsprüfung) eingesetzt werden.
Hoffe, es ist nun etwas verständlicher.
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
jups jetzt versteh ichs.
Dann hab ich auch nen Verdacht was hier läuft:
1. Messvorrichtungen sind wahrscheinlich nicht tauglich, denn ansonsten hättet ihr in jedem Fall die gleichen Ergebnisse.
2. Ihr habt vermutlich keine Einflußmöglichkeiten abgecheckt.
3. Die Vorrichtungen reagieren auf Umwelteinflüsse.
4. Das Handling mit den Vorrichtungen ist nicht geschult.
Solche "Messuhren" Vorrichtungen haben wir in Prüfstift-Vorrichtungen geändert und gut wars. Der Prüfstift hat dann eine Gut und eine Ausschuss Seite.
Begründung: Auch beim Prüfen ist Zeit Geld und Schulung Geld und Fähigkeitsnachweis Geld aus diesem Grund bei einer Lehrenentwicklung darauf achten, dass die Lehre eine Nullkontur (Kontur plus Prüfstiftdicke) aufweist. Wenn dann das Teil eingelegt wird, hat man sofort erstens den optischen Eindruck = gleichmäßiger Konturenverlauf und per Prüfstift an meinetwegen 6 Stellen den Nachweis, dass die Kontur passt und die Maße stimmen. Bei richtiger Auslegung geht das auch mit Positionen von Löchern und Zapfen. Auch bei Drehteilen ist das möglich.
Ich vermute mal einen systemischen Fehler bei euch.
Um zu Deiner ursprünglichen Frage zu kommen: Alle Vorrichtungen müssen das Gleiche messen! Abweichungen sind schon aus grundsätzlichen Überlegungen nicht akzeptabel.
Grüßle
Peter