Hier eine weitere kleine Ergänzung eines einzelnen Auditors
1. nach dreimaligem lesen: Bobelle hat Recht.
2. Die Aussage, dass bei einem eingetretenen Produkthaftungsfall ggf. durch die RPZ beweisen werden kann, da das verantwortliche Unternehmen diesen Status erkannt und nicht übersehen hat, halte ich allerdings für gefährlich. Sollte das Unternehmen die gültige FMEA mit einer hohen RPZ vorweisen, so könnte das gerichtlich negative Folgen haben.
siehe NB-unten.
3. Ich kenne auch das VDA Spiel wobei man immer die höchste RPZ Zahl angehen soll, also theoretisch auch bei einer 2.
4 Die FMEA Methode ist für mich eine zusätzliche Methode um Risiken zu erkennen zu klassifizieren und analysieren und ggf. daraus Maßnahmen abzuleiten.
Leider ist es so dass bei gleichen Vorgaben unterschiedliche Gruppen zu unterschiedlichen Faktoren und RPZ kommen. Also, vernünftige und richtige FMEA´s zu erstellen muss man innerhalb von Unternehmen trainieren und lernen.
Über meine Erfahrungen mit EDV Programmen für FMEA´s sage ich hier nichts. Sonst hagelt es Empfehlungen.
Bitte nicht!
5. Es gibt im Automobilhersteller und Zulieferer, welche schon bei einem Faktor 7 Maßnahmen und RPZ-Zahlen >125 nicht akzeptieren.
Dies sollte aber nicht dazu führen dass, wie leider oft zu beobachten einfach „lower“ zu „raten“ und so im Sinne der Partnerschaft Lieferant-Kunde RPZ-Reduktionskosmetik zu betreiben.
Ich empfehle grundsätzlich bei Faktoren über 7 immer etwas zu tun, auch wenn bei direktem menschlichen Einfluss auf A und E immer mindestens eine 4, besser noch eine fünf als Faktor angesetzt werden sollte
Consult
NB: Vor Gericht und auf hoher See sind wir alle in Gottes Hand.