Hallo,
bis zu den späten 70 ziger Jahren wurde die Produktkontrolle mit dimensioneller Prüfung des Endproduktes oder Sortierung nach gut/schlecht durchgeführt. Dies erfolgte nach einfachen Prüfplänen und Lehren oder auf Kontrollkarten.
Scripte und Unterlagen aus dieser Zeit sind vielfältig und in den Archiven verstaubt.
Diese unwirtschaftliche Methode kann man heute bei hochlaufender Serienproduktion keinem Kunden mehr verkaufen.
Anfangs der 80 ziger Jahre wurde dann von Ford die Q101, als Leitfaden für die Anwendung statistischer Methoden im Fertigungsprozess, ins Leben gerufen und die ersten SPC-Audit´s bei Lieferanten durchgeführt.
Diese neue Vorgaben bezogen sich auf die Durchführung von Maschinen + Prozessfähigkeitsuntersuchungen der verschiedenen Prozesselemente mit der Fähigkeit von 99,994 % = +/- 4s = Cpk > 1,33 in der Serienfertigung.(Prozessfähigkeit)
Diese Methode wurde dann auch im Zuge der Zeit bei andern OEM´s eingeführt und mit div. internen Leitfäden festgeschrieben.
Als normative Vorgabe ist hier die Internationale Norm DIN ISO 21747:2007-3 entstanden.
Gruß
Cooper