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THEMA: Produktionslenkungsplan



Produktionslenkungsplan 16 Jun 2008 07:02 #1981

Hallo zusammen

Bin QS-Anfänger und soll einen Produktionslenkungsplan (Control-Plan) erstellen. Kann mir da jemand weiter helfen? Was muss in diesem Plan und wie detailliert aufgeführt werden?

Kann mir auch jemand erklären, was ich unter Eingriffsgrenzen verstehen muss?

Für eure Hilfe wäre ich dankbar?
  • Karlheinz
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  • Beiträge: 3
Letzte Änderung: 16 Jun 2008 07:30 von Karlheinz.

Aw: Produktionslenkungsplan 16 Jun 2008 08:15 #1982

Hallo Karlheinz,
der Produktionslenkungsplan wird im Rahmen der Qualitätsplanung sowie von der ISO/TS 16949:2002 gefordert. In der ISO/TS unter Punkt 7.5.1.1 und dem Anhang A gibt es eine Erläuterung des Inhalts. Der PLP beschreibt das System der Prüfung von Teilen und Prozessen. Weiterhin beschreibt er die erforderlichen Handlungen in jeder Phase des Herstellprozesses. Auch notwendige Prüfungen, wie die im WE, den prozessbegleitenden Prüfungen und den WA-Prüfungen, sowie allen periodischen Prüfungen zur Bestätigung, dass alle Prozesse unter Kontrolle sind. Es müssen alle kritischen und signifikanten Merkmale enthalten sein, welche sich aus ksF kundenspezifischen Forderungen ergeben und die aus FMEAs abgeleitet wurden. D.h. besondere Merkmal müssen mit dem vom Kunden vorgegebenen Symbol gekennzeichnet sein und es müssen Angaben zur Requalifikation zu finden sein. So... kurz und schmerzvoll .
Beste Grüße
Rudi
  • RLau
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  • Qualitöter
  • Beiträge: 327

Aw: Produktionslenkungsplan 16 Jun 2008 10:05 #1985

Hallo,

erst mal willkommen in der Quality - Gemeinde.

Hier eine kleine Kurzinformation zu Ihrer Frage.

Definition Eingriffsgrenzen:

-Stellen die Grenzwerte einer natürlichen Streuung des Prozesses dar.
-Dienen als Grundlage zur Bewertung von Streuungsursachen bei jeder Eintragung in die Regelkarte.
-Basieren auf den erfassten Prozessdaten.
-Werden mittels statistischer Verfahren bestimmt unter Berücksichtigung von Trend- oder Chargenprozess.

Anwendung Eingriffsgrenzen:
Eine Regelkarte besteht aus einer Lage- und einer Streuungsspur. In die Lagespur werden die gemessenen Urwerte (x) oder die daraus resultierenden Mittelwerte oder Mediane eingetragen. Die Streuungsspur zeigt die Standardabweichung (s) oder die Spannweite (R). Zudem werden meist durch eine Kurzzeit-PFU, die Eingriffsgrenzen ermittelt, die dem Personal signalisieren, wann in den Prozess eingegriffen bzw. nachgeregelt werden muss.
Die wichtigsten Qualitätsregelkarten sind die Shewart Karten und die Annahme-Qualitätsregelkarten, die in den typischen Kombinationen x/s - Karte, x quer /s - Karte,
x quer / r - Karte oder Median / R - Karte angewandt werden.


Möchte Ihnen hiermit jedoch den neuen Job nicht vermiesen, empfehle jedoch eine Weiterbildungsmassnahme zu diesem komplexen Thema.

Gruß

Cooper
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  • cooper
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  • Beiträge: 179
Letzte Änderung: 16 Jun 2008 10:07 von cooper. Begründung: geändert.

Aw: Produktionslenkungsplan 17 Jun 2008 07:36 #1990

Hallo RLau

Danke für deine Informationen. Beim ersten Überfliegen deiner Info's habe ich als Anfänger erst mal die Hände über den Kopf zusammen geschlagen. Aber beim näheren Hinsehen ist alles doch nicht so kompliziert.

mfg
Karlheinz
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  • Beiträge: 3

Aw: Produktionslenkungsplan 17 Jun 2008 07:38 #1991

Hallo Cooper

Danke für ihre Informationen.


Um dies zu verstehen, muss ich mich noch gewaltig auf den Hosenboden setzen.

mfg

Karlheinz
  • Karlheinz
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  • Beiträge: 3
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