Hallo Polbo,
also man kann das schon so über Mindmapping und Co machen, aber wir machen das direkt.
Kenne ich auch so von meiner Zeit bei anderen Firmen.
Wenn wir doch mal ein Mindmapping oder so machen, dann nur um die Ersten Gedanken bei einem neuen Projekt zu sammeln. Aber nicht für die eigentliche FMEA.
Ich finde auch die Hilfsmittel unterschiedlich geeignet. Beim Mindmapping gebe ich ja keinerlei Beschränkung und schreibe einfach mal auf was mir so einfällt. Beim Fischgrät kann ich da schon mit mehr Struktur an die Sache gehen.
Es kommt auch drauf an wie dein Team drauf ist. Solltest du ein recht träges Team vor dir haben ist so ein Mindmapping ganz gut um sie etwas aufzurütteln. Andere wiederum brauchen die Struktur einer FMEA um auch beim Thema zu bleiben und nicht völlig abzuschweifen.
Erfahrung aus meinen letzten FMEAs in der Konstruktion:
Es gibt 2 Parteien der Konstrukteure. Die einen sind total technikverliebt und verlieren sich gerne im Detail. Diese können dir gefühlte tausend mögliche Fehler aufzeigen. Die anderen sind so sehr von ihrem Design überzeugt, das es ihnen nur sehr schwer fällt eine andere Aussage zur Auftretenswarscheinlichkeit zu geben als "kann net sein das so was auftritt" auch wenn der Fehler nachweislich schon aufgetreten ist.
Grüße BQC