Guten Tag liebe Foristen!
Ich habe eine kleine Frage, aus dem Bereich SPC - Fähigkeitsindizes.
Ich schreibe zur Zeit meine Masterarbeit über das Thema und hab mir einen recht guten Überblick verschafft. Jetzt geht es in die Details - und da bin ich auf ein Problem gestoßen, dass mir die Literatur nicht eindeutig beantworten kann.
Die Fähigkeitsindizes Cp und Cm werden mit der Formel Toleranzbreite / Streuung, bzw. Cp = OSG-USG / 6 Sigma und die Cpk / Cmk zusätzlich unter Berücksichtigung des Mittelwerts berechnet. Cp = Streuung, k = Lage - das ist soweit einleuchtend.
Jetzt gibt es aber in den Büchern von Dietrich/Schulze noch die weiteren Berechnungsarten M1 - M4 mit den unterschiedlichen Schätzern. Unabhängig vom Verteilungsmodell bietet sich M1 x,6 an, da diese Berechnungsart universal einsetzbar ist. Die zeitabhängigen Verteilungsmodelle werden benutzt, wenn die Stichproben in zeitlichen Abständen genommen werden, was bei der Prozessfähigkeitsuntersuchung der Fall ist.
Jetzt stellt sich mir die Frage - wann nutz ich die allgemeine Berechnungsmethode Toleranz / Streuung und wann die Berechnungsmethode nach den zeitabhängigen Verteilungsmodellen? Nur bei der Kurzzeitfähigkeit, wenn ich von einer Normalverteilung ausgehe? Falls ich die nicht habe in der Kurzzeitfähigkeit, rechne ich dann auch mit M1 x,6?
Ich hoffe, es kann jemand Licht ins Dunkel bringen
Gruß und vielen Dank,
Michael