Hallo Nico,
die hypergeometrische Verteilung verlangt nach einem genauen Wert. Deshalb hab ich ja geschrieben du musst diese Formel für jedes mögliche Ereignis anwenden:
mindestens ein fehlerhaftes Teil in der Stichprobe von 10 angenommenen fehlerhaften Teilen in der Grundgesamtheit bedeutet: Ereignis 1: ich finde ein Teil (P(z=1); Ereignis 2: ich finde zwei Teile (P(z=2)); Ereignis 3: ich finde drei Teile (P(z=3)); usw bis Ereignis 10: ich finde alle zehn fehlerhaften Teile aus der Grundgesamtheit (P(z=10)).
Oder mathematisch ausgedrückt: P(z>=1)=P(z=1)+P(z=2)+P(z=3)+...+P(z=10). Du erhältst also 10 Einzelwahrscheinlichkeiten, die anschließend addiert werden und so deine Gesamtwahrscheinlichkeit bilden. Ganz typische Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Dieses Ergebnis gibt dir an, mit welcher Wahrscheinlichkeit du MINDESTENS ein fehlerhaftes Teil findest, wenn die Grundgesamtheit aus 600.000 Teilen besteht, du 15.000 Teile als Stichprobe hast und 10 fehlerhafte Teile in der Grundgesamtheit angenommen werden.
EDIT schlägt zu:
Vielleicht hilft dir ja das weiter. Schnell mal in Excel ausrechnen lassen:
N = 600000
n = 15000
Z = 10------- P(z)
z = 0-------- 0,776328128
z = 1-------- 0,199061557
z = 2-------- 0,022967424
z = 3-------- 0,001570232
z = 4-------- 7,04457E-05
z = 5-------- 2,167E-06
z = 6-------- 4,62883E-08
z = 7-------- 6,7795E-10
z = 8-------- 6,51573E-12
z = 9-------- 3,71069E-14
z = 10------- 0
Gesamt--- 1,00
P(z>=1)=P(z=1)+P(z=2)+…+P(z=10) = 0,223671872
P(z>=1)=1-P(z=0) = 0,223671872
Ich hab das Ergebnis mal auf zwei verschiedene Wege ausgerechnet. Vielleicht hilft dir das weiter.
Grüße
Chris