Guten Morgen,
Verfahren 1 bezieht sich im Regelfall auf ein idealisiertes Verfahren (wie bei VDA 5 Prüfmittelfähigkeit), Einfluss von Objekt, Umgebung, Mensch soll also minimiert werden. Wird jetzt ein Serienteil eingesetzt, wird der Objekteinfluss bereits im Verfahren 1 berücksichtigt.
2 Probleme ergeben sich daraus:
1. Der Objekteinfluss und die daraus resultierende Messunsicherheit macht es schwierig den cgm-Wert einzuhalten.
2. Bewusst habe ich cgmk nicht erwähnt, denn der kann - wie Sie bereits angedeutet haben - ausschließlich mit Hilfe eines kalibrierten Normals (mit entsprechender Messnsicherheits des Normals) festgestellt werden.
Es sollte sich doch auf dem Markt Alternativen als Normal finden lassen, oder?
Das von Herrn Pauer angesprochene Testverfahren ist dann eine gute Lösung für Verfahren 2. Ähnliches habe ich bei einer Siegelnahtprüfung durchgeführt. Definierte Trennstreifen einer Siegelnaht, die anschließend zerstört werden, haben hierbei ergeben, dass starke Schwankungen im Produktionsprozess aber auch im Prüfprozess vorherrschen. Guter Input für Abstellmaßnahmen.
Beste Grüße
Chris