Huurz schrieb:
Hallo zusammen,
mich würde mal interessieren wie andere Firmen die Verwaltung der kundenspezifischen Forderungen gelöst haben. Ich frage mich an der Stelle reicht es aus z.B. im Falle von VW auf die Formel Q konkret hinzuweisen oder müssen alle anderen Forderungen ebenfalls aufgeführt werden?
Auch bei Ford wird es schwer den Überblick zu behalten... wo fange ich an wo höre ich auf?
Tach,
sind ja bereits eine Vielzahl von hilfreichen Hinweisen eingegangen. Ich möchte diese ergänzen und empfehle dir zunächst einen Blick in das große
ISO/TS 16949 FAQ. Es bietet eine extrem gute Übersicht. Schau selbst in die Demo
www.simple-quality.de/informationen.html. DIN ISO 9000, ISO TS 16949, ISO TS 16949 Rules, PPAP (incl. Ford CSR for PPAP, DC CSR for PPAP), VW Formel Q konkret... und vieles mehr ist eingebettet worden.
Folgende Systematik zum Umgang mit kundenspezifischen Forderungen:
1. Input der relevanten gesetzlich-/behördlich sowie ks-spezifischen (technisch-/u.kfm.)-Forderungen auflisten
2. Definieren in welchem Rhythmus diese Forderungen von welcher Bezugsquelle aktualisiert werden
3. Festlegen wer bzw. welcher Personenkreis im Unternehmen für die Bewertung verantwortlich ist
4. Jetzt noch einen Speicherort zum systematischen Abruf entsprechender "Daten" festlegen und bekannt machen
Wenn die Bewertung funktionieren soll und alles stets in aktueller Version zur Verfügung stehen soll, ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit absolut notwendig! Nun los und schön definieren wann welche Kundenportale abzuklappern sind und wer oder welches Team entsprechende Forderungen bewerten muss. Der Beuth-Verlag bietet nebenbei gesagt einen ordentlichen Aktualisierungsdienst für relevante Normen. Auch
www.umwelt-online.de ist ein sehr hilfreicher Mechanismus, welcher wenig Arbeit macht.
Viel Erfolg
Rudi