Hallo Loeru,
ich liste hier mal die erwähnten Forderungen in deutsch auf.
1.6 Sind für die Projektabwicklung die erforderlichen personellen und technischen Voraussetzungen geplant
(Projektleitung, Team, Verantwortlichkeiten, Kommunikationsmöglichkeiten, Werkzeuge, Einrichtungen, Controlling)
2.5 Sind die erforderlichen Kapazitäten vorhanden?
(Kundenforderungen, qualifiziertes Personal, Gebäude, Räumlichkeiten, Werkzeuge, Einrichtungen, Materialverfügbarkeit)
3.5 Sind die für die Voraussetzungen zur Projektabwicklung erforderlichen personellen und technischen Voraussetzungen geplant / vorhanden?
(Projektleitung, Team, Verantwortlichkeiten, qualifiziertes Personal, Anlagen, Werkzeuge, Betriebsmittel, Kommunikationsmöglichkeiten, Informationsfluss, organisatorische Umsetzung, Abstimmungen, Logistikplanung, CAQ)
4.6 Sind die erforderlichen Kapazitäten vorhanden?
(Kundenforderungen, verfügbares Vormaterial, qualifiziertes Personal, Fehlzeiten
Stillstandszeiten, Durchlaufzeiten / Stückzahlen pro Anlage / Einrichtung, Gebäude, Räumlichkeiten, Anlagen, Werkzeuge, Betriebs-/ Prüfmittel, Laboreinrichtungen, Transportmittel, Behälter, Lager, Erstbevorratung vor Serie)
Alle diese Positionen kann man nur dann für diesen Produktionsstandort anwenden und auditieren, wenn die Entwicklung oder Planung auch dort stattgefunden hat.
Feststellung von tamtom ist daher gut getroffen:
Aber zum Thema Produktentwicklung im "Konzern", ich kenne nur, dass trotzdem die Produktentwicklung aussen vor bleibt, oder die Entwickler sind mit vor Ort. Was will der Produktionsstandort den dazu sagen? Die Schnittstelle ist wichtig
Bei diesen „Fertigungsverlagerungen“ muß vor SOP eine sg. Prozessfreigabe durchgeführt werden.
Ich würde hier ein Run&Rate einfordern !!
Diese Vorgehensweise (z.B.nach GP9 von GM ) deckt alle diese Fragen aus dem Produktentstehungsprozess ab.
Insbesondere wird dann auch die Schnittstelle hinterfragt, beginnend bei der Projektleitung und Planung, Werkzeuge wie APQP, Kundenforderungen, Materialverfügbarkeit, Logistik, Personal, Durchlaufzeiten und Kapazitäten mit OEE-Zielvorgaben.
Wenn dies nicht realisierbar ist, bleibt nur die Möglichkeit das Prozessaudit ohne diese Positionen aus dem Produktentstehungsprozess zu bewerten.
Dieser Vorgang ist durchaus legitim.
Gruß
Cooper