Da müssen wir TamTom doch wirklich alle zustimmen.
Nicht die Qualitäter bestimmen das Geschäft sondern der Preis.
Weiter sind alle Normen und Richtlinien der VDA doch eher nur Empfehlungen
an die Firmen. Diese haben keine rechtlichen Grundlagen und werden somit
von den gesetzlichen Richtlinien teilweise ausgeschlossen.
Es kommt halt immer auf die Verträge der Unternehmen an.
Bei uns im Unternehmen hat mal ein "Stuhlhertseller" angefragt und war sehr
an einer gemeinsamen Arbeit interessiert. Audit und die ertsen Probeteile wurden
erfolgreich und sehr zufriedenstellend durchgeführt bzw. vorgestellt. Kaufmännisch
war man sich bereits im Vorfeld einig.
Der "Stuhlhersteller" lieferte übrigens an einen Konzern aus den USA.
Nach den ertsen Bemusterungen flatterte nun die QSV und die allgemeine AGB ins
Haus. Hier sollte dann das absolute Durchgriffsrecht des Endkunden festgelegt werden
und zusätzlich der sofortige Rücktritt der Abnahmeverpflichtung freigegeben werden.
Soll heißen, dass der Kunde einfach so vom "vereinbarten" Jahresabruf zurücktreten kann.
Das hat für mich nichts mehr mit gemeinsamer Arbeit zu tun!!!
So verwundert mich die aktuelle Situation im automotive- Bereich auch nicht wirklich.
Und jeder Zulieferer wusste doch schon vorher auf welche Branche er sich da einlässt...
So lange es läuft - aber wenn es mal nicht läuft????
Die Abrufe gehen nun alle zurück, und das wird erst der Anfang sein. Im kommenden
Jahr werden die Auswirken auch die letzten in der Kette erreicht haben - und dann?
Bald kommen die sinnlosen Reklamationen. Teile die seid Jahren ohen Probleme laufen
werden auf einmal auseinander genommen und reklamiert....
Wobei die Kostenstelle "Qualitätsicherung" ja in einigen großen Unternehmen auch
vorher bereits unter dem Druck standen einen "Gewinn" einzufahren