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MSA - was wäre den ein fähiges Messmittel
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THEMA: MSA - was wäre den ein fähiges Messmittel



MSA - was wäre den ein fähiges Messmittel 19 Dez 2011 13:32 #12473

Hallo,

ich habe ein Messproblem!

Wir wollen 11µm messen und das Messmittel hat eine Auflösung von 0,001 mm, bei den 50. Messungen für Verfahren 1, hab ich Abweichungen von 0,002 mm, also die Anzeige zeigt mal 11,999 und mal 12,001 an.

Warum darf dieser Wert schon im Prinzip garnicht schwanken um eine generelle Eignung des Messsystem hinzubekommen?

Ich meine klar bekomme ich das auch so hin, das mir das Ding auch 50. mal hintereinander 12,000 mm anzeigt, aber den Sinn dieser "Präzäsion" sehe ich noch nicht.

Welches Messgerät brauche ich da um eine Fähigkeit hinzubekommen?

Gruß

TamTom
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Aw: MSA - was wäre den ein fähiges Messmittel 20 Dez 2011 07:34 #12477

Hi Tamara,
bei einem meiner Kunden werden für solche Auflösungen optische Messsysteme benutzt. Bei noch heftigeren Auflösungen werden Interferenz Systeme benutzt. Bei beiden werden Spiegel vermessen.

Grüßle
Peter
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Aw: MSA - was wäre den ein fähiges Messmittel 20 Dez 2011 09:28 #12479

Hallo Tamara,

habe mal unsreren Messtechnik-Trainer Herrn Schulz befragt und folgende Antwort erhalten:

„Durch die äußeren Einflüsse in der Mechanik der Messgeräte ist es nur verständlich, dass Abweichungen auftreten. Es wird niemals das perfekte Hundertprozentige Messergebnis geben, da die Ursachen wie, Mensch, Maschine, Methode, Material usw. immer eine Streuung auf das Messergebnis verursachen. Die systematischen und zufälligen Einflüsse sind im Messergebnis erkennbar.“

Ich hoffe, die Antwort hilft dir weiter.

Viele Grüße
Katrin
DGQ
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Aw: MSA - was wäre den ein fähiges Messmittel 20 Dez 2011 13:01 #12480

Hallo Tamara,

es hilft ganz und gar nicht weiter - ist aber trotzdem so: es gibt einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen Auflösung (das ist die Genauigkeit der Anzeige) und Messgenauigkeit (das ist die eigentliche - mechanische- Messgenauigkeit). Du schreibst- vermutlich ganz richtig - das MM löst 0,001 genau auf - misst aber vermutlich ungenauer (ich nehme an: 0,001 plus minus ein Ditsch-it). Und dieser Unterschied bricht Dir sozusagen das Genick.
wenn die mesßaufgabe nicht gar zu verquert ist, kriegst Du für gewöhnlich mit einer Messganuaigkeit von einer Zehnerpotenz mehr Genauigkeit als die Toleranz die Du messen möchstest, locker eine ordentliche Fähigkeit hin.
Schau doch mal in der Doku des MM nach, dort müsste neben der Auflösung auch die Meßgenauigkeit spezifiziert sein.
Grüßle
TL
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Aw: MSA - was wäre den ein fähiges Messmittel 20 Dez 2011 14:29 #12483

Hallo,

1. An Katrin, entweder noch nie was von MSA gehört oder ich habe mich so schlecht ausgedrückt, aber Sinn der MSA ist die von dir beschriebenen Einflüsse zusammenzufassen und zu bestätigen, dass eben auch mit allen Einflüssen das angezeigte Messergebnis so nah an der Wahrheit ist, das man mit großer Wahrscheinlichkeit in der Toleranz ist. Aber die rechnung dieser Studie wiederlegt das.

2. Tommmili, ich hab keine Unterlagen zu dem Gerät (ist etwas älter ) Aber die Messgenauigkeit weise ich doch mit Verfahren1 nach? Und hier macht das Gerät genau das was du gesagt hast es schwankt um einen Digit. Und schon sagt mir die gute Tabelle, nicht geeignet. Da brauche ich keine Werkereinflüße mehr und bin schon nicht fähig.
Wie gesagt die Messaufgabe ist ein Aussendurchmesser mit 12 + 0,011mm (nur Plus!!).

Ich kann ja den Vorschlag von Peter machen und unser optisches Messgerät nehmen, der sind alle begeistert

Danke soweit.

Gruß

TamTom
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Aw: MSA - was wäre den ein fähiges Messmittel 20 Dez 2011 15:19 #12485

Hallo Tamara,
nicht ganz: die Messgenauigkeit ist eine Gerätekonstante.
Mit einem MSA-Verfahren weist Du nach, ob das MM für diesen einen Anwendungsfall geeignet ist - und zu der Eignung gehört eben deutlich mehr als nur die Messgenauigkeit.
Beispiel: Du misst einen Durchmesser, der im Zehntelbereich toleriert ist, Dein MM mißt auf 1/10 Müh genau - ist aber in deer Anwendung so kompliziert, daß es kein Schwein bedinenkann und dei Meßwerte streuen im mm Bereich. Ergibt
a keinen Sinn - aber das haben konstruierte Beispiele so an sich
b nie nimmer nicht eine vernünftige MMFähigkeit, trotz der restlos überdimensionierten Meßganauigkeit. Weil eben Bedienerunabhängigkeit und Wiederholbarkeit der Messung erdenschlecht sind aufgrund der Anwendung des MM.

Kurzer Check: 0,001 Auflösung plus minus eine Stelle (das ist meßsystembezogen - leider spielt es da keine Rolle, ob die Tol nur einseitig ist...) macht 0,003 mal Praxiswert 10 macht 30 Müh für die das MM gut ist (das mit dem Faktor 10 ist wirklich nur eine gaaaaanz überschlägige Betrachtung), für weniger wirst Du keine MMFähigkeit mehr kriegen.

Als Gegenvorschlag zum optischen MM (siehe oben...) Frage: muss es messen sein - oder langt auch attributive Beurteilung? Rachenlehren sind sehr genau herstellbar und gaaaanz einfach in der Anwendung...
O.k. - dann eben nicht...
grüßle
T
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Aw: MSA - was wäre den ein fähiges Messmittel 20 Dez 2011 16:06 #12489

Hallo,

wär auch meine Idee gewesen, aber was mach ich wenn der Kunde einen cpk haben will, weil kC Merkmal?

Und die "Historie", damals als alles noch einfach war , läßt jetzt auch keinen Wechsel zu!

Und danke für die Klarheit zu den 30 µm. (Hier in meinem Büro bin ich gerede "MIST!, MIST am sagen!!)

Gruß

Tamtom
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Aw: MSA - was wäre den ein fähiges Messmittel 21 Dez 2011 14:06 #12511

Hi, also ich glaub, wenn Du von dem MIst das Stroh weg lässt, bist Du näher an der Wahrheit...
Grüßle
T
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Aw: MSA - was wäre den ein fähiges Messmittel 27 Dez 2011 00:31 #12532

Ich kann dir bei deinem Probem helfen!
Du kannst mich mal anrufen.

Gruß
MessMander
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