Hallo Tamara,
nicht ganz: die Messgenauigkeit ist eine Gerätekonstante.
Mit einem MSA-Verfahren weist Du nach, ob das MM für diesen einen Anwendungsfall geeignet ist - und zu der Eignung gehört eben deutlich mehr als nur die Messgenauigkeit.
Beispiel: Du misst einen Durchmesser, der im Zehntelbereich toleriert ist, Dein MM mißt auf 1/10 Müh genau - ist aber in deer Anwendung so kompliziert, daß es kein Schwein bedinenkann und dei Meßwerte streuen im mm Bereich. Ergibt
a keinen Sinn - aber das haben konstruierte Beispiele so an sich
b nie nimmer nicht eine vernünftige MMFähigkeit, trotz der restlos überdimensionierten Meßganauigkeit. Weil eben Bedienerunabhängigkeit und Wiederholbarkeit der Messung erdenschlecht sind aufgrund der Anwendung des MM.
Kurzer Check: 0,001 Auflösung plus minus eine Stelle (das ist meßsystembezogen - leider spielt es da keine Rolle, ob die Tol nur einseitig ist...) macht 0,003 mal Praxiswert 10 macht 30 Müh für die das MM gut ist (das mit dem Faktor 10 ist wirklich nur eine gaaaaanz überschlägige Betrachtung), für weniger wirst Du keine MMFähigkeit mehr kriegen.
Als Gegenvorschlag zum optischen MM (siehe oben...) Frage: muss es messen sein - oder langt auch attributive Beurteilung? Rachenlehren sind sehr genau herstellbar und gaaaanz einfach in der Anwendung...
O.k. - dann eben nicht...
grüßle
T