
Crossover-Matrix, inwieweit ein Qualitätsmanagementsystem nach der DIN EN ISO 9001 die Anforderungen der Basel II-Kriterien erfüllen bzw. nicht erfüllen kann.
Hintergrund:
Basel I wurde erweitert und im Januar 2001 legte der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht einen Neuentwurf vor, der als der „neue Basler Akkord“ oder kurz „Basel II“ bezeichnet wird. Im Kern geht es bei Basel II um die Möglichkeit, die durch die Bank ausgegebene Kredite an die Bonität (Zahlungsfähigkeit) der Kunden bzw. Unternehmen anzupassen. Konkret bedeutet das, dass je höher die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens ist, desto größer ist die Sicherheit für das Kreditinstitut.
Fazit:
Ein Qualitätsmanagementsystem der DIN EN ISO 9001 und Rating nach Basel II haben mehr Gemeinsamkeiten, als man zunächst vermuten würde. Kommen sie gemeinsam im Unternehmen zur Anwendung, bieten sie eine Rundum-Strategie, die der Bank und dem Unternehmen zufrieden stellen dürfte. Mit Blick auf das Jahr 2006, ab dem das Rating vom Gesetzgeber gefordert wird, ist es sinnvoll, beide Verfahren im Unternehmen zu vereinigen. Die permanente Qualitätssteigerung durch ein Qualitätsmanagementsystem sorgt für eine Optimierung der Geschäftsprozesse und macht das Unternehmen effizienter und krisensicherer. Unternehmen haben dadurch eine bessere Ausgangsposition für ein Rating nach Basel II. Ein Qualitätsmanagementsystem nach der DIN EN ISO 9001 ist der ideale Einstieg in ein gutes Rating, da die quantitativen und qualitativen Faktoren zum größten Teil durch die Qualitätsmanagement-Anforderungen erfüllt werden können.